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Eidgenössisches Departement für Verteidigung,
Bevölkerungsschutz und Sport

Magglingertag: Gezielte Sportförderung auf allen Ebenen

20.11.2009
Bundesrat Ueli Maurer, Vorsteher des Eidg. Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), hat am Magglingertag 2009 eine positive Bilanz zu seinem ersten Jahr als Sportminister gezogen. Hauptthema war die Detailanalyse der Bevölkerungsbefragung «Sport Schweiz 2008». Daniel Ryser, der als Trainer die U17-Fussball-Nationalmannschaft vertrat, wurde für den Gewinn des WM-Titels geehrt.

Rund 250 Personen aus Sport, Politik und Wirtschaft folgten der Einladung des Bundesamts für Sport BASPO für den Magglingertag. Bundesrat Ueli Maurer zog ein positives Fazit über den Sport in der Schweiz. Die konstruktive Zusammenarbeit zwischen den staatlichen Instanzen und Verbänden sowie Vereinen und Veranstaltern sei für künftige Erfolge zentral. Im Anschluss an seine Rede ehrte der Sportminister die U17-Nationalmannschaft und deren Trainer Daniel Ryser. Bundesrat Maurer lobte ausserdem das gute Ausbildungskonzepts des Schweizerischen Fussballverbands.

Thema des Magglingertags 2009 war die Detailanalyse der Studie «Sport Schweiz 2008   Das Sportverhalten der Schweizer Bevölkerung», die von Mitverfasser Markus Lamprecht vom Observatorium «Sport und Bewegung Schweiz» präsentiert wurde. Anhand verschiedener Sportarten zeigte Lamprecht die Entwicklung auf. So haben der ungebundene Sport und neue Sportanbieter an Bedeutung gewonnen. Die Vereine sind nach wie vor führend in der Kinder- und Jugendsportausbildung.

Vertreter aus verschiedenen Sportbereichen diskutierten die Ergebnisse und ihre möglichen Auswirkungen. Gerold Lauber, Zürcher Stadtrat und Präsident des Schweizer Dachverbands der Sportämter und Sportanlagebetreiber ASSA, erklärte, dass es in den meisten Gemeinden gute Sportangebote für die Erwachsenen gebe. Diese müssen weitergeführt werden. Noch wichtiger sei es, die Jugend für den Sport zu begeistern und in den Schulen ein qualitativ gutes Sportangebot zu haben.
 
Claude Ammann sprach als Präsident des Schweizerischen Fitness- und Gesundheitscenter-Verbandes (SGFV). Um den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden, gehe die Branche den Weg vom «Sport» zur «Bewegung», um noch mehr Personen anzusprechen. Sie seien heute Kompetenzzentren für Gesundheit und Prävention.

Die Sicht der Organisatoren von Sportveranstaltungen vertrat Bengt Kayser. Er präsentierte die Erfolgsgeschichte des grössten Schweizer Volkslaufs, der Escalade in Genf, die jedes Jahr mehr Startende aufweist. Eine wichtige Rolle spielt der Verein sant«e»scalade, der zusammen mit dem Organisationskomitee schon im Vorfeld Trainings anbietet und sich zudem mit verschiedenen Programmen auf die Jugendlichen fokussiert.

Urs Lehmann, Präsident von Swiss-Ski, sprach über die Rolle der Verbände in einer Zeit, in welcher der ungebundene Sport an Gewicht zunehme. Er appelierte, dass die Clubs attraktiver werden und neue Kommunikationskanäle erschliessen sollen. Swiss-Ski müsse den Spagat zwischen Spitzen- und Breitensport machen. Einerseits werden von den  Spitzenathleten Medaillen gefordert, anderseits braucht es die Nachwuchsförderung.

Adresse für Rückfragen:
Corinne Müller
Kommunikation BASPO
032 327 61 33 (Tel.), 079 745 78 16 (Mobile)
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Zuletzt aktualisiert am: 17.01.2012
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