Damit liegt die Gesamtzahl der Einrückenden leicht über dem Einrückungsbestand der Frühlings-RS des Vorjahres (7500). Die definitiven Rekrutenbestände und die Anzahl der Entlassenen nach der ersten RS-Woche können frühestens ab dem 24. März kommuniziert werden.
Aufgebotsstopp für 43 angehende Rekruten
Die Armee will verhindern, dass Personen die eine mögliche Gefahr für ihr Umfeld darstellen, die Rekrutenschule absolvieren können. Die per 1. Januar 2010 revidierte „Verordnung über die Militärdienstpflicht (MDV)“ sieht vor, dass zwischen der Rekrutierung und dem Einrücken in die RS eine Risikoprüfung der angehenden Rekruten erfolgt. Dabei wird geprüft, ob eine strafrechtliche Verurteilung vorliegt oder ein Strafverfahren hängig ist. Seit Anfang Februar des laufenden Jahres wurden durch den Bereich „Personelles der Armee“ die heute einrückenden Rekruten überprüft. In insgesamt 43 Fällen wurde ein Aufgebotsstopp verfügt.
Unterstützung für Rekruten durch den Sozialdienst der Armee
In schwierigen Situationen bietet der Sozialdienst der Armee (SDA) seine Hilfe an. SDA-Vertreter besuchen in den ersten vier Ausbildungswochen alle Rekrutenschulen. Die vier Sozialberater und 23 Milizberater des SDA helfen in familiären, finanziellen oder rechtlichen Fragen wie Budget, Arbeitsrecht (Kündigungsschutz, Teillohnfortzahlung), Erwerbsersatz, Krankenkassenprämien, Betreibungen und Vergleichbarem.
Der Sozialdienst der Armee ist über die Telefonnummer 0800 855 844 erreichbar.
Kommunikation über die Rekrutenschulen
RS-Starttag
Am RS-Starttag 15. März 2010 erhalten Medienschaffende zentral Auskunft über alle Fragen zu den Schulen unter Telefon 031 325 18 39.
Nach RS-Start
Nach dem Starttag der Rekrutenschulen koordiniert die Kommunikation Verteidigung die Auskünfte. Wenden Sie sich mit allgemeinen, bereichsübergreifenden Fragen an Telefon 031 325 18 39. Konkrete Fragen zu den Schulen richten Sie an die Kommunikation Heer (Telefon 031 324 94 39) oder die Kommunikation Luftwaffe (Telefon 031 324 38 44).
