Faktenblätter des Bereichs Bevölkerungsschutz
- Bevölkerungsschutz
Der Auftrag des Bevölkerungsschutzes ist der Schutz der Bevölkerung und ihrer Lebensgrundlagen bei Katastrophen und in Notlagen sowie im Fall eines bewaffneten Konflikts. Der Bevölkerungsschutz stellt Führung, Schutz, Rettung und Hilfe zur Bewältigung solcher Ereignisse sicher. Er trägt dazu bei, Schäden zu begrenzen und zu bewältigen.
Publiziert am: 09.11.2011 | Grösse: 47 Kb | Typ: PDF
- Zivilschutz
Der Zivilschutz ist zuständig für die Bereitstellung der Schutzinfrastruktur und der Mittel für die Alarmierung der Bevölkerung, für die Betreuung von schutzsuchenden und von obdachlosen Personen und für den Schutz von Kulturgütern. Der Zivilschutz unterstützt die anderen Partnerorganisationen insbesondere bei Langzeiteinsätzen. Er führt Instandstellungsarbeiten aus und verstärkt die Führungsunterstützung und die Logistik. Zudem kann der Zivilschutz für Aufgaben zu Gunsten der Gemeinschaft eingesetzt werden.
Publiziert am: 25.11.2011 | Grösse: 118 Kb | Typ: PDF
- Schutzbauten
Schutzbauten werden – seit den 1960er Jahren – primär für den Fall des bewaffneten Konflikts erstellt, können aber auch bei Katastrophen und in Notlagen als Notunterkünfte genutzt werden. Sanitätsdienstliche Anlagen könnten beispielsweise im Pandemiefall genutzt werden, um mit ihren Kapazitäten überlastete Spitäler zu ergänzen.
Publiziert am: 21.08.2009 | Grösse: 29 Kb | Typ: PDF
- Erdbebenübung SEISMO 12
Im weltweiten Rahmen gehört die Schweiz zu den Ländern mit geringer bis mittlerer Erdbeben-Gefährdung. Das bedeutet dass starke Erdbeben zwar auftreten können, aber deutlich seltener zu erwarten sind als in hoch gefährdeten Gebieten (z.B. Türkei). Eine erhöhte Erdbebengefährdung weisen die Regionen Mittel- und Oberwallis, die Region Basel, die Zentralschweiz, das Engadin und das St. Galler Rheintal aus, wo sich die meisten der jährlich registrierten 500-800 Beben ereignen. In der Schweiz muss etwa alle 100 Jahre mit einem regionalen Schadensbeben der Magnitude 6 und im Mittel etwa alle 1‘000 Jahre mit einem zerstörerischen Erdbeben der Magnitude 6,5 bis 7 gerechnet werden. Aufgrund der dichten Besiedelung und der hohen Konzentration von Sachwerten sind Erdbeben in der Schweiz die Naturgefahren mit dem grössten Schadenspotential.
Publiziert am: 07.05.2012 | Grösse: 168 Kb | Typ: PDF
- Bessere Warnung und Alarmierung der Bevölkerung bei Naturgefahren OWARNA
Nach den Unwettern vom August 2005 hat der Bundesrat das Projekt OWARNA in Auftrag gegeben, um Schwächen bei der Warnung und Alarmierung zu finden und Vorschläge zur Optimierung auszuarbeiten. Am 30. Mai 2007 stimmte der Bundesrat einem Bündel von Massnahmen zu, welche die Reaktionsfähigkeit des Bundes bei Naturgefahren verbessern sollen.
Publiziert am: 21.08.2009 | Grösse: 28 Kb | Typ: PDF
- Sicherheitsnetz Funk der Schweiz POLYCOM
Die schnelle und direkte Kommunikation zwischen den verschiedenen Einsatzorganisationen und den Krisenstäben – auch über Kantonsgrenzen hinweg – ist für die erfolgreiche Ereignisbewältigung ein entscheidender Erfolgsfaktor. POLYCOM ermöglicht es allen Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit (BORS) des Bundes, der Kantone und der Gemeinden erstmals seit Einführung der drahtlosen Kommunikation, ein schweizweit einheitliches System zu nutzen.
Publiziert am: 21.08.2009 | Grösse: 28 Kb | Typ: PDF
- Projekt SICHERHEITSLABOR VBS
Fachleute sind sich darüber einig, dass der Schutz vor biologischen Gefahren und Bedrohungen sowohl national als auch international verbessert werden muss. Dies haben auch die jüngsten Epidemien, ausgelöst durch SARS und das Vogelgrippe-Virus, deutlich aufgezeigt. Auch ein Terroranschlag mit biologischen Waffen kann nicht ausgeschlossen werden. Zudem muss trotz Bio-logiewaffenkonvention davon ausgegangen werden, dass bestimmte Länder weiterhin militärische B-Waffen-programme betreiben. Dies gilt besonders vor dem Hintergrund der in den vergangenen Jahren beobachteten rasanten Fortschritte in der Biotechnologie und den in diesem Bereich zu erwartenden künftigen Entwicklungen.
Publiziert am: 25.09.2007 | Grösse: 217 Kb | Typ: PDF





