Faktenblätter der Teilstreitkraft Luftwaffe
- Luftpolizeidienst und die für einen Dauereinsatz nötigen Ressourcen
In der Schweiz wird heute der Luftraum permanent (24h/7Tage) passiv überwacht. Dies ist dank FLORAKO und dem Einsatz von Identification Operators seit 2005 möglich und der Fall. Allerdings stehen ausserhalb der Bürozeiten keine Interventionsmittel zur Verfügung. Ein entscheidender Sicherheitsgewinn wäre aber erst dann gegeben, wenn rund um die Uhr auch Interventionsmittel zur Verfügung stehen würden. Dies hätte allerdings einen Mehrbedarf an Personal und Material zur Folge. Da das Primat der Politik gilt, haben allfällige Veränderungen in dieser Hinsicht die politischen Instanzen zu entscheiden.
Publiziert am: 04.02.2010 | Grösse: 35 Kb | Typ: PDF
- Leistungsspektrum der Luftwaffe
Die Schweizer Luftwaffe hat drei Aufträge: Wahrung der Lufthoheit, Durchführung von Lufttransporten sowie die Beschaffung und Verbreitung von Nachrichten/Informationen an politische und militärische Instanzen. Mit den vorhandenen Mitteln können grundsätzlich alle drei Aufträge erfüllt werden. Allerdings ist der Abdeckungsgrad innerhalb der einzelnen Aufträge durch die verfügbaren Ressourcen unterschiedlich und begrenzt.
Publiziert am: 10.09.2010 | Grösse: 46 Kb | Typ: PDF
- Leistungsspektrum Northrop F-5E/F Tiger II
Die Northrop F-5E/F Tiger II der Schweizer Luftwaffe basieren auf einer Konstruktion aus den späten 1950er-Jahren. Die Eidgenossenschaft hat ab 1978 insgesamt 110 Tiger beschafft. Deren Nutzungsende war ursprünglich für das Jahr 2010 vorgesehen. Die Tiger-Flotte, die aktuell noch 54 Flugzeuge umfasst, kann zwar noch verschiedene Aufgaben wahrnehmen. Sie ist mit modernen Kampfflugzeugen der 4. Generation aber in keiner Weise konkurrenzfähig.
Publiziert am: 09.01.2012 | Grösse: 133 Kb | Typ: PDF
- TTE: Warum ist ein Tiger-Teilersatz nötig?
Die gut dreissigjährigen F-5 Tiger genügen den heutigen operationellen Anforderungen nicht mehr. Der Tiger-Teilersatz (Ersatz der gesamten Tiger-Flotte durch eine kleinere Anzahl, aber leistungsfähigere Kampfflugzeuge) soll es der Schweizer Armee zusammen mit den 33 F/A-18, die bis gegen 2030 betrieben werden können, ermöglichen, den Luftraum in allen Lagen zu schützen. Zudem sollen Grundfähigkeiten für taktische Luftaufklärung und Unterstützung des Heeres mit Luft-Boden-Einsätzen wieder aufgebaut werden, die mit der Aus-serdienststellung der Hunter 1994 und der Mirage IIIRS 2004 vorübergehend aufgegeben wurden.
Publiziert am: 30.11.2011 | Grösse: 61 Kb | Typ: PDF
- Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor Kampfjet-Lärm

VBS und Armee sind sich bewusst, dass der Lärm von Kampfjets für die betroffene Bevölke-rung eine Belastung darstellt. Aus diesem Grund bemühen sie sich seit langem, die Beein-trächtigungen vorab durch betriebliche Massnahmen so gering wie möglich zu halten. Zu-sätzlich hat sich die Verkleinerung der Armee und weitere Entwicklungen der letzten Jahre senkend auf die Lärmbelastung, die von Kampfjets ausgeht, ausgewirkt.
Publiziert am: 28.09.2007 | Grösse: 39 Kb | Typ: PDF
- Einsatzspektrum Luftwaffe

Luftverteidigung LUV - Luftpolizeidienst LPD - Luft-Boden - Luftaufklärung LA - Lufttransportdienst des Bundes LTDB - Helikopter und Flächenflugzeuge / Lufttransport LT - Helikopter und PC-6
Publiziert am: 06.07.2007 | Grösse: 44 Kb | Typ: PDF
- Luftraumsicherung als strategische Aufgabe

Spätestens seit dem 11. September 2001 steht über allen Grossveranstaltungen das Risiko der terroristischen Bedrohung. Dem Schutz des Luftraums kommt dabei eine erhebliche Bedeutung zu. Für die Armee hat die Aufgabe der Luftpolizei einen hohen strategischen Stellenwert.
Publiziert am: 14.05.2007 | Grösse: 26 Kb | Typ: PDF
- Navigationsflug

Am 12. April 2007 ist ein deutscher Tornado-Kampfjet im Berner Oberland abgestürzt. Er befand sich auf einem Navigationsflug. Das Factsheet gibt Auskunft, was darunter zu verstehen ist und unter welchen Rahmenbedingungen solche Flüge ausländischer Militärflugzeuge in der Schweiz stattfinden können.
Publiziert am: 13.04.2007 | Grösse: 31 Kb | Typ: PDF
- Einsatz des Nachbrenners bei Kampfjets

Der Nachbrenner ist eine technisch relativ einfache Vorrichtung, die eine temporäre Schubzunahme des Triebwerks ermöglicht. Dabei wird in die ausströmenden Abgase des Triebwerks Kerosin eingespritzt, welches sofort zündet und damit zusätzlichen Schub erzeugt. Dies führt dazu, dass die Lärmemissionen des F/A-18 um rund 5 dB(A) höher sind als ohne den Einsatz des Nachbrenners.
Publiziert am: 22.03.2007 | Grösse: 25 Kb | Typ: PDF




