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Eidgenössisches Departement für Verteidigung,
Bevölkerungsschutz und Sport
Studie «Sicherheit 2016»: Die Armee hat einen sehr starken Rückhalt

Studie «Sicherheit 2016»: Die Armee hat einen sehr starken Rückhalt

2016 setzt sich die markant positive Einstellung der Schweizerinnen und Schweizer gegenüber der Armee fort. Zwar fühlt sich die Mehrheit der Stimmbevölkerung grundsätzlich sicher, doch äussert sie sich bezüglich der weltpolitischen Lage deutlich pessimistischer als im Vorjahr. Dies zeigt die Studie «Sicherheit 2016» des Center for Security Studies, ETH Zürich und der Militärakademie an der ETH.

Das allgemeine Sicherheitsempfinden der Schweizerinnen und Schweizer ist im vergangenen Jahr nur leicht gesunken. Drei Viertel (75%) der Befragten sehen optimistisch in die Zukunft der Schweiz. Weitaus pessimistischer wird hingegen die weltpolitische Lage beurteilt. Schweizerinnen und Schweizer schätzen die weltpolitische Lage in den nächsten fünf Jahren insgesamt signifikant pessimistischer ein als im Jahr 2015 (74%, +20%). Der Anteil, der die weltpolitische Lage optimistisch einschätzt, ist signifikant gesunken (25%, –20%). Die weltpolitische Lage wird aktuell so pessimistisch wie noch nie zuvor eingeschätzt.

Die Einstellung der Schweizer Bevölkerung hinsichtlich der Notwendigkeit der Armee bleibt mit 84% auf einem Höchststand. Bei den 20 bis 29-Jährigen wurde mit knapp drei Vierteln der Befragten, welche die Armee als notwendig erachten der höchste Wert seit Beginn der Erhebung gemessen. Die Milizarmee wird deutlich einer Berufsarmee vorgezogen. Ebenso spricht sich die Bevölkerung klar für den Erhalt der Wehrpflicht aus. Analog dazu ist die Zufriedenheit mit der Armee gegenüber den Vorjahren weiter gestiegen (Note 6.5 von 10), und für fast die Hälfte der Befragten spielt die Armee gar eine wichtige Rolle im Leben.

Generell zeigt sich, dass die Schweizer Stimmbevölkerung der Sicherheit gegenüber der Freiheit etwas stärker den Vorrang gibt, als dies in früheren Erhebungen der Fall war. Gewünscht werden ein verstärktes Engagement in der Terrorismusabwehr und eine Stärkung der Sicherheitsorgane. So befürworten 87% der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, dass die Armee die Polizei in Notlagen unterstützt.

Die repräsentative Studie «Sicherheit 2016» wurde nach wissenschaftlichen Massgaben erstellt. Um möglichst genaue Ergebnisse zu erhalten, werteten die Studienleiter der ETH Zürich die Antworten von 1211 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger aus allen Sprachregionen der Schweiz aus.

 

74 % der Bevölkerung schätzen die weltpolitische Lage in den nächsten fünf Jahren pessimistisch ein.

 

84% der Bevölkerung erachten die Armee als notwendig.

 

74% der 20 bis 29-Jährigen Bevölkerung erachten die Armee als notwendig.

 

62% der Bevölkerung sind der Meinung, dass die Höhe der Verteidigungsausgaben belassen oder erhöht werden soll.

 

Für Fragen zu dieser Seite: Kommunikation VBS
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