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Eidgenössisches Departement für Verteidigung,
Bevölkerungsschutz und Sport

Sicherheitspolitik

Allgemeine Grundsätze der Schweizer Sicherheitspolitik

Die Sicherheitspolitik befasst sich mit Gewalt "strategischen Ausmasses", d.h. Gewalt, die überregionale, nationale oder internationale Auswirkungen hat und damit erhebliche Teile von Staat und Gesellschaft betrifft. Die Sicherheitspolitik der Schweiz soll dazu dienen, die Androhung oder Anwendung solcher Gewalt zu verhindern oder - falls dies trotzdem eintritt - so zu meistern, dass die Interessen der Schweiz und ihrer Bevölkerung möglichst wirksam geschützt werden.

 

Grundstrategie der Schweizer Sicherheitspolitik

Um ihre sicherheitspolitischen Ziele zu erreichen, verfolgt die Schweiz die Strategie der nationalen und internationalen Sicherheitskooperation. Bedrohen Gefahren und Risiken die Schweiz und ihre Bevölkerung, tritt sie diesen mit geeigneten zivilen und militärischen Mitteln im flexiblen Verbund entgegen. Reichen die eigenen Mittel angesichts des Bedrohungscharakters oder aus geografischen und materiellen Gründen nicht aus, intensiviert die Schweiz die Sicherheitszusammenarbeit mit anderen Staaten und internationalen Organisationen.

 

Sicherheitspolitische Interessen und Ziele der Schweiz

Die Schweiz entscheidet über ihre nach Innen und Aussen gerichteten Angelegenheiten frei, ohne in ihren Beschlüssen durch die Androhung oder Anwendung direkter oder indirekter Gewalt beeinträchtigt zu werden. Sie bewahrt und schützt die Bevölkerung und ihre Lebensgrundlagen vor existenziellen Gefahren. Die sicherheitspolitische Arbeit der Schweiz trägt zu Stabilität und Frieden jenseits ihrer Grenzen bei und hilft beim Aufbau einer internationalen demokratischen Wertegemeinschaft mit.

 

Für Fragen zu dieser Seite: Kommunikation VBS
Zuletzt aktualisiert am: 04.11.2011
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