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Eidgenössisches Departement für Verteidigung,
Bevölkerungsschutz und Sport

Sicherheitsverbundsübung 2014 (SVU 14)

Um das Krisenmanagement im Ereignisfall zu verbessern, hat der Bund zusammen mit den Kantonen den Aufbau eines Konsultations- und Koordinationsmechanismus für den Sicherheitsverbund Schweiz (KKM SVS) beschlossen. Ein wichtiger Pfeiler dieses Projekts ist die Sicherheitsverbundsübung 2014 (SVU 14). Praxisnah soll mit der SVU 14 die Zusammenarbeit der Partner im Sicherheitsverbund Schweiz getestet werden. Teilnehmen sollen die politischen Entscheidträger, die operativen Führungs- und Koordinationsorgane des Bundes und der Kantone, die Einsatzkräfte, aber auch Dritte wie Banken, Grossverteiler und Netzbetreiber (Strasse, Schiene, Telekommunikation, Energie). Die Ergebnisse der Übung werden die Grundlage bilden, um das Konzept KKM SVS zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

 

Ein der heutigen Zeit angepasstes Krisenszenario

Die SVU 14 wird sich von den Gesamtverteidigungsübungen aus der Zeit des Kalten Krieges und den Strategischen Führungsübungen deutlich unterschieden. Angepasst an das heutige Bedrohungsbild wird eine Not- oder Katastrophenlage im Mittelpunkt des Szenarios stehen, bei dem alle Mittel der Krisenbewältigung von Kantonen und Bund, unter anderem auch die der Armee, auf dem Prüfstand stehen. Gemäss dem Grundsatz „in Krisen Köpfe kennen“ soll die SVU14 dazu beitragen, formelle und informelle Netzwerke zu erweitern und zu festigen. Die SVU wird vom 3.-21.11.2014 stattfinden, die Auswertung bis Mitte 2015 vorliegen.

 

Hintergrund der SVU 14

Die Verletzlichkeit moderner Gesellschaften hat sich durch die zunehmende Vernetzung im Versorgungs-, Kommunikations- und Transportbereich deutlich erhöht. Neue Bedrohungen wie Cyber-Angriffe auf kritische Infrastrukturen sind dazugekommen. Um so wichtiger ist es, dass im Krisenfall die Handlungsfähigkeit von Gesellschaft, Behörden und Wirtschaft möglichst rasch wieder hergestellt wird. Vor diesem Hintergrund hat der Sicherheitspolitische Bericht 2010 insbesondere in der Koordination zwischen Bund, Kantonen und Dritten im nationalen Ereignisfall Handlungsbedarf festgestellt. Viel Wissen und Erfahrung im überregionalen zivilen Krisenmanagement gingen auch deshalb verloren, weil in den letzten 20 Jahren keine grossen Übungen mehr mit Teilnahme des Bundes, der Kantone und der Gemeinden durchgeführt wurden.

 

Für Fragen zu dieser Seite: Sicherheitsverbundsübung 2014
Zuletzt aktualisiert am: 10.05.2012
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