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Eidgenössisches Departement für Verteidigung,
Bevölkerungsschutz und Sport

Energie

Am 30. Januar 2001 hat der Bundesrat auf der Basis des Energie- und CO2-Gesetzes das Programm "EnergieSchweiz" verabschiedet. Die Stärke dieses Programms für Energieeffizienz und erneuerbare Energien liegt in der engen, partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden und den zahlreichen Akteuren aus Wirtschaft, Umwelt- und Konsumentenorganisationen sowie öffentlichen und privatwirtschaftlichen Agenturen.

Die Erfolge lassen sich sehen: Ohne das Programm EnergieSchweiz und dem Vorgängerprogramm Energie 2000 würden in der Schweiz die CO2-Emissionen um 2,8 Millionen Tonnen und der Verbrauch an fossiler Energie um 7,9% über dem Niveau von 2007 liegen. Der gesamtschweizerische Stromverbrauch läge rund 4,7% über dem Wert vom vergangenen Jahr. Trotz dieser Erfolge ist klar, dass sich mit einem Programm wie EnergieSchweiz allein die klima- und energiepolitischen Ziele der Schweiz nicht erreichen lassen. Zur Klimapolitik hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 20. Februar 2008 die erforderlichen Beschlüsse gefasst und eine Revision des CO2-Gesetzes für die Zeit nach 2012 in die Wege geleitet. Die Schweiz soll sich dabei an den Reduktionszielen der EU orientieren. Am 4. Dezember 2009 hat der Bundesrat weiter entschieden, das Progamm EnergieSchweiz bis Ende 2020 weiter zu führen.

In Wahrnehmung ihrer Verantwortung im Rahmen der Klima- und Energiepolitik der Schweiz hat die Departementsleitung des VBS im August 2004 ein Energiekonzept erlassen. Dieses stützt sich auf die Ziele des nationalen Programms EnergieSchweiz, welches das Anschlussprogramm an das Programm Energie2000 darstellt. Die Ziele von EnergieSchweiz sind bis 2010 zu erreichen. Ein effizienter und sparsamer Umgang mit Energie liegt aber auch im wirtschaftlichen Interesse des VBS bzw. des Bundes. Entsprechend sind Kosteneinsparungen ein zusätzliches Ziel des Energiekonzeptes VBS.

Mit dem Energiekonzept VBS aus dem Jahre 2004

  • sollen die auf dem Programm EnergieSchweiz basierenden quantitativen Vorgaben zur Reduktion des Energieverbrauchs im VBS bis 2010 erreicht werden;

  • wird im VBS ein modernes, Umwelt- und Ressourcen schonendes sowie effektives Energiemanagement eingeführt;

  • wird eine Basis für die langfristige Auseinandersetzung des VBS mit dem Thema Energie geschaffen.

Die quantitativen Ziele des Programms EnergieSchweiz wurden in Absprache mit dem Bundesamt für Energie etwas auf die Verhältnisse des VBS angepasst. Sie lauten wie folgt:

  • Reduktion des Verbrauchs fossiler Energien um 10%

  • Reduktion des Elektrizitätsverbrauchs um 2%

  • Erhöhung der Beiträge der erneuerbaren Energien um 3% im Bereich Wärme (bezogen auf den Gesamtwärmebedarf) und 1% im Bereich Elektrizität (bezogen auf den Gesamtelektrizitätsbedarf) 

Die Zielsetzung im Bereich Elektrizität wurde im VBS höher angesetzt. Statt einer maximalen Zunahme von 5% gemäss EnergieSchweiz wird eine Reduktion um 2% angestrebt, was mit Blick auf den vorgesehenen Abbau im Bereich der Immobilien als erreichbar erachtet wurde. Durch die Einsparungen sollen die Mehrkosten für die Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Elektrizität kompensiert werden. Wichtige Schritte zur Umsetzung des Energiekonzeptes sind die departementalen Weisungen über den effizienten Energieeinsatz bei Immobilien des VBS vom 23. Februar 2007, die Weisungen über die ökologischen Grundsätze der Beschaffung von Verwaltungsfahrzeugen vom 13. Februar 2008 und die Weisungen des VBS über den effizienten Energieeinsatz bei Rad- und Raupenfahrzeugen vom 20. November 2008. Gestützt auf das Nachfolgeprogramm von EnergieSchweiz nach 2010 wird momentan ein Nachfolgeenergiekonzept VBS erarbeitet, welches Aufschluss über den zukünftigen Umgang mit Energie im VBS gibt.

 

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