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Allcuzione al laboratorio sotterraneo di Mont Terri: «25 anni di innovazione e ricerca»

Berna, 04.11.2021 – Allocuzione della consigliera federale Viola Amherd, capo del Dipartimento federale della difesa, della protezione della popolazione e dello sport (DDPS), in occasione del 25esimo del laboratorio sotterraneo di Mont Terri, che si svolgerà a St. Ursanne giovedì 4 novembre.

Fa fede la versione orale

Cher Monsieur le Ministre, David Eray,
Sehr geehrte Vertreter des Kantons Jura und der Partnerorganisationen des Mont Terri Labors,
Geschätzte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler,
Sehr geehrte Damen und Herren

Ich freue mich sehr, heute mit Ihnen das 25-jährige Bestehen des Labors Mont Terri zu feiern.

Als Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport bin ich unter anderem für das Bundesamt für Landestopografie swisstopo verantwortlich, und damit auch für den Bereich Geologie und Geodaten im Untergrund.

Ich darf wohl zu Recht behaupten, dass swisstopo zwar zu einem der weniger bekannten Ämter, aber dafür zu einer der innovativsten Organisationen der Bundesverwaltung zählt. Und dies, auch wenn es das älteste Bundesamt überhaupt ist.

Jüngstes Beispiel hierfür ist der Gewinn des PrixCarto 2021 in den Kategorien Digital und Print. Die swisstopo-App, die über 1 Million Mal heruntergeladen wurde, erhielt zudem gestern den Titel «Master of Swiss Apps 2021».

Ich gratuliere swisstopo zu diesen Auszeichnungen und bin gespannt auf die kommenden Ideen und Innovationen.

Um Innovation und Forschung geht es auch heute.

Vor 25 Jahren wurden fast unbemerkt die ersten Nischen des unterirdischen Labors Mont Terri aus dem Gestein gebrochen.

Heute ist das Labor in seiner Funktionsweise einzigartig und hat sich zu einem international anerkannten Forschungszentrum zum Thema geologische Endlagerung entwickelt.

Die Forschung am Mont Terri hat den Kenntnisstand über die zukünftige Endlagerung von radioaktivem Abfall wesentlich verbessert.

Die Erkenntnisse aus diesem Labor haben dazu geführt, dass für den zukünftigen Bau eines geologischen Tiefenlagers in der Schweiz der Opalinuston heute unangefochten das Gestein erster Wahl ist.

Wie andere Länder muss auch die Schweiz der Klimaerwärmung entgegenwirken.

Wir wollen erneuerbare, saubere und kohlenstoffarme Energie fördern. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Strom erheblich.

Der Klimawandel ist eine der grossen Herausforderungen unserer Zeit.

Um die klimawirksamen Treibhausgasemissionen zu reduzieren und damit die globale Erwärmung zu bremsen, hat die internationale Gemeinschaft 2015 das Pariser Abkommen verabschiedet.

Mit der Ratifizierung des Abkommens hat sich die Schweiz das Ziel gesetzt, ihre CO2-Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 1990 zu halbieren.

Langfristig will die Schweiz die Treibhausgasemissionen wie viele andere Länder bis 2050 auf netto null reduzieren.

Der Klimaschutz ist mir auch ein persönliches Anliegen.

Als grosser Energieverbraucher hat unser Departement im Juni den "Energie- und Klima-Aktionsplan VBS" erstellt.

In diesem Aktionsplan werden die energiepolitischen Ziele des Departementes für den Zeitraum von 2021 bis 2030 festgelegt.

Das VBS ist ein wichtiger Akteur auf dem Gebiet des Energie- und Klimaschutzes in der Schweiz. Landesverteidigung und Klimaschutz schliessen sich nicht aus.

Aber auch für den zivilen Teil meines Departementes haben wir Massnahmen beschlossen, und swisstopo gehört ebenfalls dazu.

Damit kommen wir auf die wertvolle Arbeit zu sprechen, die hier im Labor für den Umweltschutz geleistet wird.

Die geologische Speicherung von CO2, die hier erforscht wird, ist eine von mehreren Massnahmen, um dem Klimawandel zu begegnen.

Natürlich müssen wir alle dafür sorgen, dass wir weniger CO2-Emissionen produzieren, von unseren Privathaushalten über die Landwirtschaft und die Industrie bis zur Abfallverwertung.

Aber wenn wir darüber hinaus CO2 im Boden speichern können, statt dass es in die Atmosphäre gelangt, ist dies eine wichtige Etappe hin zum Ziel der Netto-Null-Emissionen.

Mesdames, Messieurs,

C’est depuis 2011 que swisstopo étudie avec ses partenaires suisses et étrangers le stockage géologique du CO2, ici, au Mont Terri.

Ces recherches démontrent l’excellente étanchéité des Argiles à Opalinus comme roche de couverture.

Ce sont précisément ces mêmes propriétés qui font des Argiles à Opalinus la roche la plus appropriée pour le stockage des déchets radioactifs en Suisse.

Car, il ne faut pas oublier que la recherche sur le stockage des déchets radioactifs constitue, depuis 25 ans, le cœur des expériences menées au Mont Terri et ceci grâce à vous les organisations partenaires.

La recherche sur le stockage du CO2 profite donc énormément de l’expérience faite autour des déchets radioactifs. Les synergies sont évidentes.

Mes remerciements se tournent donc, aujourd’hui, vers les gestionnaire du laboratoire, swisstopo, aux partenaires nationaux et internationaux et à tous les scientifiques impliqués dans ce projet.

Je tiens aussi à remercier chaleureusement le gouvernement du canton du Jura, représenté par le Ministre Eray, qui depuis 25 ans nous délivre les autorisations annuelles pour réaliser nos recherches.

J’aimerais également remercier l’OFROU qui facilite l’accès au laboratoire grâce à la galerie de sécurité du tunnel du Mont Terri.

I am pleased to announce that the Confederation will continue to support research at the Mont Terri laboratory.

And it is in this spirit of finding solutions for the future that I send you my best wishes to continue to make this laboratory a world-renowned research centre.

Future generations will be grateful and will thank you for it!

Thank you for your attention.

Per ulteriori informazioni

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CH - 3003 Berna

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