Cyberangriff auf die Bundesverwaltung entdeckt und Massnahmen ergriffen

Bern, 15.09.2017 – Spezialisten des Bundes haben einen Angriff auf einzelne Server der Bundesverwaltung entdeckt und die notwendigen Massnahmen ergriffen. Der Bundesrat und die zuständigen politischen Gremien wurden über den Vorfall informiert. Bei der Bundesanwaltschaft wurden zwei Strafanzeigen gegen Unbekannt eingereicht.

Ein Cyber-Angriff auf einzelne Server des Eidg. Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) wurde im Juli von den Spezialisten des Bundes entdeckt und gestoppt. Der Angriff wurde nach einem weitgehend bekannten Muster der Malwarefamilie Turla verübt. Dank enger Zusammenarbeit der verantwortlichen Stellen wurden umgehend Sicherheitsmassnahmen eingeleitet. Nebst den notwendigen Sofortmassnahmen wurden verwaltungsinterne Analysen veranlasst. Die zuständigen Stellen des Bundes untersuchen den Vorfall.

Der Bundesrat, die Mitglieder des Sicherheitsausschusses des Bundesrats sowie die Präsidien der zuständigen Kommissionen wurden, wie es bei solchen Ereignissen Usus ist, informiert.

Das Eidg. Department für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hat wegen den Cyber-Angriffen auf seine Server bei der Bundesanwaltschaft Strafanzeige gegen Unbekannt eingereicht. Ebenfalls Anzeige eingereicht hat das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), das wegen einer Attacke auf die Systeme eines Dienstleistungserbringers beeinträchtigt wurde. Zurzeit können keine weiteren Angaben zu diesen Angriffen gemacht werden.

Adresse für Rückfragen

Kommunikation Bundeskanzlei
media@bk.admin.ch
Tel.: 058 463 88 37

Herausgeber