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Parlament gibt für Sportgrossanlässe 22,5 Millionen Franken frei

Mit den Olympischen Jugendspielen Lausanne 2020, der Eishockey-WM 2020 in Lausanne und Zürich sowie der Winteruniversiade Luzern-Zentralschweiz 2021 finden in der Schweiz drei internationale Sportanlässe statt. Nach dem Nationalrat will auch der Ständerat diese mit 22,5 Mio. Franken unterstützen.

06.03.2018 | Kommunikation VBS, Marco Zwahlen

Nachwuchs Leistungssport


Der Ständerat ist von der grossen sport- respektive bildungs- und kulturpolitischen Bedeutung der drei Anlässe überzeugt. Mit 42 Stimmen unterstützt er dem entsprechenden Bundesbeschluss über die Beiträge an internationale Sportanlässe in den Jahren 2020 und 2021. Dabei folgt er dem Nationalrat, der die Vorlage im Dezember 2017 verabschiedet hat. Der Bundesrat sah für die drei Anlässe einen Gesamtkredit von 19,5 Millionen als Beitrag an den ungedeckten Kosten vor: Konkret: 8 Millionen für die Jugendspiele, 0,5 Millionen für die Eishockey-WM und 11 Millionen Franken für die Winteruniversiade. Wie der Nationalrat stockte nun auch der Ständerat mit 40:1 Stimmen bei 2 Enthaltungen den Gesamtkredit um 3 Mio. Franken auf. Diese zusätzlichen 3 Millionen Franken sollen in die Winteruniversiade fliessen.

Zusatzkredit für Bau des Centre Sportif de Malley in Lausanne

Im Rahmen dieses Geschäfts will der Ständerat zudem einen Zusatzkredit von 6 Mio. Franken für den Bau des Centre Sportif de Malley in Lausanne gewähren. Er sieht darin eines der Kernstücke sowohl für die Eishockey-WM als auch für die olympischen Jugendspiele. Entsprechend unterstützt er mit 42 Stimmen die vom Bundesrat beantragte Änderung des Bundesbeschlusses über Finanzhilfen an Sportanlagen von nationaler Bedeutung (NASAK4). Mit diesem Beschluss hat das Parlament am 27. September 2012 insgesamt 70 Millionen Franken bewilligt.

Zudem neu sollen im Bundesbeschluss 6 Mio. Franken für den «Neu- und Ausbau von dezentralen Infrastrukturen Eishockey» statt wie bis anhin 5 Mio. Franken für den« Bau des Nationalen Eishockeyzentrums» eingesetzt werden. Dafür kann der Bundesrat nur noch 19 statt 20 Mio. Franken zur Unterstützung von Sportanlagen-Projekten in eigenem Ermessen verwenden.

Während alle anderen Verpflichtungen des NASAK bis Ende 2017 eingegangen werden dürfen, gilt dies für den Neu- und Ausbau von dezentralen Eishockey-Infrastrukturen und für Bau des Centre Sportif de Malley in Lausanne bis Ende 2018.