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Digitale Schweiz der Zukunft: Helle Köpfe gesucht

Die Gestaltung einer digitalen Schweiz für alle ist eine aktuelle Aufgabe des Bundes. Studentinnen und Studenten diskutierten am Montag, 23. April 2018 mit Fachexperten aus verschiedenen Departementen im Bundeshaus über die digitale Gesellschaft. Was genau ist die Rolle des Bundes? Wie können Studierende die Zukunft der Bundesverwaltung mitgestalten? Diese Fragen standen im Zentrum der Veranstaltung.

25.04.2018 | Marc Santschi, Personal VBS (Text), Sabrina Mosimann, Personal V (Bilder)

Digitale Schweiz der Zukunft: Helle Köpfe gesucht
Digitale Schweiz der Zukunft: Helle Köpfe gesucht

 

Die Herausforderungen einer digitalen Schweiz für alle sind vielfältig: e-Government, elektronische Identität, Open data, Cyber Defense sind Begriffe, die mit der Digitalisierung eng verbunden sind. Der Staat solle weniger nach dem Prinzip "Command und Control" funktionieren, meinte Michael Stämpfli vom Bundesamt für Kommunikation BAKOM in seinem Eingangsreferat. Die Rolle des Staates in der Digitalisierung sei es, zu koordinieren, die Zusammenarbeit der Stakeholder zu stärken, zu vermitteln sowie den Dialog zu fördern. Dies bedinge ein Umdenken.

Das Referat Stämpflis legte die Grundlage für die anschliessenden Workshops zum Thema "Die Rolle des Staates in der digitalen Welt". Die 40 Studentinnen und Studenten konnten sich mit den Fachexperten in Workshops austauschen und zukunftsorientierte Lösungen diskutieren. Soll der Staat Förderer, Bewahrer und Schützer oder Innovator in der Digitalisierung sein? Darüber gingen die Meinungen der Teilnehmenden auseinander.

Auf verschiedenen Wegen zur Bundesverwaltung

Die Bundesverwaltung ist für Hochschulabsolventen eine spannende Arbeitgeberin. Erst recht, wenn es um Themen wie Digitalisierung geht. Die Departementsvertreter des UVEK, WBF, VBS und EFD nahmen an der abschliessenden Podiumsdiskussion dazu Stellung. Sie beschäftigen sich alle mit der digitalen Zukunft der Schweiz. Unterschiedliche Ausbildungen und Werdegänge haben sie zur Bundesverwaltung geführt. Und die Experten des Bundes waren sich einig: Die Digitalisierung benötigt in erster Linie "helle Köpfe". Welche Studienrichtung abgeschlossen wird, steht nicht zwingend zuoberst auf dem Anforderungsprofil. 

Spannende Berufsmöglichkeiten

Das VBS war Gastgeber des Sprungbrett-Events "Digitale Gesellschaft" im Bundeshaus Ost. Sprungbrett-Events sind eine etablierte Veranstaltungsreihe, an der Studierende und Absolvent/-innen von Fachhochschulen und universitären Hochschulen attraktive Arbeitgeber aus verschiedenen Regionen der Schweiz in einer ungezwungenen Atmosphäre kennen lernen und umgekehrt. 14 Berner Unternehmen präsentierten sich als Arbeitgeber, darunter auch die Bundesverwaltung.

Rund ein Drittel der Beschäftigten des Bundes haben einen Hochschulabschluss. Das VBS bietet jährlich 80 Praktikumsplätze an für Absolventinnen und -absolventen von Universitäten oder Fachhochschulen. Die Veranstaltung bildete eine sehr gute Gelegenheit, die attraktiven und spannenden Einsatzmöglichkeiten des Bundes und besonders des VBS den Studentinnen und Studenten zu präsentieren.

Mehr Informationen unter www.vbs.ch/jobs oder www.stelle.admin.ch (offene Praktikumsstellen) verfügbar.