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Ohne Walliser Feuer keine Olympischen Spiele

Mit rund 54 Prozent Nein-Stimmen hat die Walliser Bevölkerung den 100-Millionen-Kredit für die Kandidatur der Olympischen Winterspiele 2026 abgelehnt. Der Bundesrat unterstützt den Entscheid des Organisationskomitees, die Kandidatur nicht einzureichen.

10.06.2018 | Kommunikation VBS

Olympische Winterspiele


Die Unterstützung der Bevölkerung in den Regionen und auch in den Austragungsorten war und ist für den Bundesrat Voraussetzung für den Erfolg von Olympischen Winterspielen in der Schweiz. Das hat der Bundesrat mehrfach festgehalten (siehe Medienmitteilung vom 18.10.2017).

Nach dem Nein der Walliser Bevölkerung unterstützt der Bundesrat den Entscheid des Organisationskomitees, die Kandidatur nicht einzureichen. Er wird die eidgenössischen Räte darüber informieren.

In einer ersten Einschätzung erachtet der Bundesrat das Abstimmungsresultat im Wallis nicht als Votum gegen den Sport oder gegen den olympischen Geist in der Schweiz, dank dem zahlreiche internationale Sportverbände ihren Sitz in unserem Land haben. Es ist aber ein Entscheid gegen das Projekt «Sion 2026» und reiht sich in andere kantonale und kommunale Volksentscheide gegen Grossanlässe ein. Es ist wichtig, den heutigen Entscheid genau zu analysieren.