Luft

Grundsätzliches

Heute stammen rund 90 Prozent der Luftschadstoffe aus menschlicher Tätigkeit. Heizungen, Automotoren und Industrieanlagen haben die Zusammenseztung der Luft nachweisbar verändert. Die Luftverschmutzung ist Ursache bedeutender Gesundheits- und Umweltschäden durch Immissionen von Feinstaub, Ozon und Stickoxiden. Pro Jahr versursacht die Luftverschmutzung in der Schweiz 3‘300 vorzeitige Todesfälle und Ernteeinbussen von 5 bis 15 Prozent. Um diese negativen Auswirkungen zu bremsen, hat der Gesetzgeber Massnahmen zur Senkung der Luftverschmutzung getroffen.

Gesetzliche Grundlagen

Die Luftverunreinigungen sind nach dem Umweltschutzgesetz (USG) durch Massnahmen an der Quelle zu begrenzen. Unabhängig von den bestehenden Belastungen durch Luftschadstoffe sind die Emissionen vorsorglich so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist.

Umsetzung im VBS

Das VBS muss beim Bau und Betrieb der Immobilien sowie im Rahmen seiner Mobilitätsansprüche den Zielsetzungen der Luftreinhalte-Verordnung (LRV), dem Luftreinhalte-Konzept des Bundes und den kantonalen Massnahmenplänen Rechnung tragen. Mit der Umsetzung des Energiekonzepts VBS trägt das Departement aktiv zu einer Reduktion der Luftschadstoffe bei. Die Heizungsanlagen des VBS werden systematisch auf ihre LRV-Konfirmität hin überprüft. Besteht Handlungsbedarf, wird die Sanierung der Heizanlage veranlasst.