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Energie


Der Klimawandel ist eine der grossen Herausforderungen für die Schweiz und erfordert von der Bevölkerung grosse Anstrengungen insbesondere im Energiebereich. Es ist deshalb wichtig, dass der Bund mit gutem Beispiel vorangeht. Umweltschutz ist dem VBS wichtig. Bis 2030 werden CO2-Emissionen um mindestens 40 Prozent gegenüber 2001 reduziert. Die restlichen Emissionen werden ab dem Jahr 2020 zusätzlich vollständig durch Zertifikate kompensiert. Dies gilt auch für die Luftwaffe und die gesamte Armee und gehört zu den Massnahmen, die der Bundesrat für die Verwaltung beschlossen hat (siehe Medienmitteilungen vom 3. Juli 2019 und 13. Dezember 2019).

Das VBS hat die Herausforderungen im Energiebereich bereits erkannt und konnte dank verschiedenen Massnahmen die CO2-Emissionen seit 2001 um über 28 % senken. Die Reduktionsziele sollen primär durch die konsequente Erschliessung der inländischen Energieeffizienzpotenziale erreicht werden, beispielsweise durch die Ausstattung geeigneter Dachflächen mit Fotovoltaikanlagen.

Weniger Abhängigkeiten vom Ausland und von Dritten heisst gleichzeitig mehr Autarkie im Energiebereich. Dies bietet dem VBS bedeutende Vorteile: Durch die dezentrale, flächige Verteilung von Energieproduktionsstandorten sinkt die Verletzlichkeit bezüglich Cyberattacken, militärischen Angriffen und Sabotageakten.

Um die energiepolitischen Ziele erreichen zu können, hat das VBS vier Stossrichtungen definiert: Es will den fossilen Energiebedarf reduzieren, die erneuerbaren Energien und die Eigenproduktion ausbauen, die Speicherkapazität erhöhen, um Differenzen zwischen Energieerzeugung und Energieverbrauch zu überbrücken sowie die Mitarbeitenden des VBS und die Öffentlichkeit für Themen wie Energieeffizienz und Ressourcenschonung sensibilisieren.