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Energie


Der Klimawandel ist eine der grossen Herausforderungen für die Schweiz und erfordert von der Bevölkerung grosse Anstrengungen insbesondere im Energiebereich. Es ist deshalb wichtig, dass der Bund mit gutem Beispiel vorangeht. Am 3. Juli 2019 hat sich der Bundesrat klar zu dieser Vorbildrolle der Bundesverwaltung und der Armee bekannt: Im Klimapaket Bundesverwaltung hat er für die zivile Bundesverwaltung und für den militärischen Teil des VBS Reduktionsziele von 50 % bzw. 35 % festgelegt.

Das VBS hat die Herausforderungen im Energiebereich bereits erkannt und konnte dank verschiedenen Massnahmen die CO2-Emissionen seit 2001 um über 28 % senken. Die Reduktionsziele sollen primär durch die konsequente Erschliessung der inländischen Energieeffizienzpotenziale erreicht werden, beispielsweise durch die Ausstattung geeigneter Dachflächen mit Fotovoltaikanlagen.

Weniger Abhängigkeiten vom Ausland und von Dritten heisst gleichzeitig mehr Autarkie im Energiebereich. Dies bietet dem VBS bedeutende Vorteile: Durch die dezentrale, flächige Verteilung von Energieproduktionsstandorten sinkt die Verletzlichkeit bezüglich Cyberattacken, militärischen Angriffen und Sabotageakten.

Um die energiepolitischen Ziele erreichen zu können, hat das VBS vier Stossrichtungen definiert: Es will den fossilen Energiebedarf reduzieren, die erneuerbaren Energien und die Eigenproduktion ausbauen, die Speicherkapazität erhöhen, um Differenzen zwischen Energieerzeugung und Energieverbrauch zu überbrücken sowie die Mitarbeitenden des VBS und die Öffentlichkeit für Themen wie Energieeffizienz und Ressourcenschonung sensibilisieren.