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Markus Schütz

Markus Schütz, Fachlehrer Sanität, Heer
Markus Schütz, Fachlehrer Sanität, Heer

Die permanente Weiterbildung als Pluspunkt 

Sie sind Fachlehrer Sanitätsdienst. Wie sind Sie zu Ihrer Tätigkeit gekommen?

Ich absolvierte meinen Dienst als Durchdiener-Soldat bei der Sanität, später als Wachtmeister in der Funktion eines Fachlehrers. Die Sanitätsschulen 42 fragten mich damals an, ob ich mir eine feste, zivile Anstellung in dieser Funktion vorstellen könne. Da mir die Arbeit mit den Sanitätssoldaten sehr gut gefallen hat, habe ich zugesagt.

Was macht ein Fachlehrer Sanität? Wie sieht Ihr Tag aus?

Ein typischer Tag in der Ausbildung beginnt mit einem kurzen Theorieblock, zum Beispiel in Anatomie und Pathophysiologie. Dabei schulen wir etwa 30 bis 120 Leute, einen Zug oder eine ganze Kompanie. Im Anschluss daran folgt ein Praxisblock. Dort instruieren wir die Injektions-Infusionstechnik in kleineren Gruppen. An anderen Tagen bin ich auch als Coach eingesetzt und betreue die Obergefreiten bei ihren Aufgaben in der Ausbildung. Wenn ich nicht fix in der Ausbildung integriert bin, steht unter anderem die Vor- und Nachbereitung der einzelnen Theorieblöcke auf dem Programm.

Kommen Sie manchmal auch aus den Schulungsräumen an die frische Luft?

Natürlich. Viele Ausbildungen und Übungen finden draussen im Gelände statt. Ein besonderer Höhepunkt sind jeweils die Einsätze mit den Einheitssanitätern. Dort proben wir zum Beispiel eine Evakuation der Patienten mit dem Helikopter vom Schadenplatz zu einem Modularen Sanitätsdienstlichen Element.

Was spricht für die Armee als Arbeitgeberin?

Die Armee bietet gute soziale Leistungen und flexible Arbeitszeiten. Mein Arbeitsprofil ist klar, meine Arbeit sehr abwechslungsreich, und ich habe immer wieder andere Leute in den Kursen. Was mir sehr viel Wert ist, sind die guten Weiterbildungsmöglichkeiten.

Von welchen Aus- und Weiterbildungsangeboten können Sie denn profitieren?

Das beginnt bei den Sprachen. Ich kann meine Kenntnisse dank Kursen und dem Unterricht in mehreren Sprachen auf ein höheres Niveau bringen. Durch Kursbesuche beim Schweizerischen Verband für Erwachsenenbildung konnte ich aber auch meine didaktischen Fähigkeiten als Lehrperson ausbauen. Mein praktisches und theoretisches Wissen in der Medizin konnte ich durch mehrere Kurse und begleitende Praktika auffrischen und vertiefen.

Hat Sie das in Ihrer beruflichen Entwicklung weiter gebracht?

Die Ausbildungen haben mich persönlich weiter gebracht. Ich habe mehr über mich selbst erfahren und neue Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung kennen gelernt. Die jährlichen Weiterbildungskurse im Fachbereich sorgen dafür, dass ich mit meinem Unterrichtsstoff immer auf dem neusten Stand bin. Ich will als Fachlehrer eine überzeugende Leistung bringen – dazu bietet mir das VBS beste Voraussetzungen.