Questions

Le DDPS traite les thèmes liés à la sécurité, à l’armée, à la protection de la population et au sport qui ont un intérêt pour le public. A ce titre, il est l’interlocuteur privilégié des médias et de la population pour les questions ayant trait à ces domaines. Vous trouverez ici les réponses à des questions actuelles ou fréquemment posées. Il peut arriver que les textes ne soient publiés que dans la langue utilisée pour poser la question.

Questions actuelles

Crash d’un PC-7 au Schreckhorn

Un PC-7 de l’Armée suisse s’est écrasé le 12 septembre 2017 au Schreckhorn. Un officier de milice a perdu la vie dans l’accident. Une enquête de la justice militaire est en cours.

Etat : 14.09.2017

Gemäss den Experten der Luftwaffe liess das Wetter am 12. September 2017 einen Sichtflug zu. Es herrschten Sichtflugbedingungen sowohl unter wie auch über der Wolkenschicht, was grundsätzlich eine normale, alltägliche Ausgangslage ist. Sichtflugbedingungen sind grundsätzlich dann gegeben, wenn bei Start- und Zielflugplatz freie Sicht herrscht und grundsätzlich ein sicherer Kurs geplant werden kann. Im Flug passt der Pilot den geplanten Kurs aber laufend den Wetterbedingungen an. Dabei kann er beispielsweise um eine Schlechtwetterzone einen Umweg machen, er kann die Flughöhe variieren oder, im Extremfall, umkehren. Dafür analysiert er die Lage laufend. Das ist gerade über den Alpen zentral, wo die  Wetterverhältnisse besonders rasch ändern können.

Grundsätzlich liegt die Verantwortung für Flugvorbereitung und Wetterbeurteilung beim Piloten. Der Flugplan wird darauf durch den Chef der Flugoperationen auf dem Startflugplatz überprüft und bewilligt. Innerhalb der Kontrollzone der Flugplätze kann auch der jeweilige Chef der Flugoperationen über Sicht- oder Instrumentenflug entscheiden. Sowohl auf dem Start- wie auch auf dem Ziel-Flugplatz herrschten Sichtflugbedingungen. Während dem Flug ist der Pilot für die Beurteilung der Wetterbedingungen und -entwicklung verantwortlich.

Ja. Der 51-jährige Deutschschweizer verfügte über rund 3'750 Flugstunden Flugerfahrung auf verschiedenen militärischen Flugzeugtypen (Vampire, Hawk, Tiger, Mirage, F/A-18 und PC-7) der Schweizer Luftwaffe. Er war 25 Jahre Berufsmilitärpilot bei der Schweizer Luftwaffe und wurde Mitte 2013 als Milizpilot eingeteilt.

Kein Propellerflugzeug dieser Klasse hat einen Flugdatenschreiber. Auch im zivilen Betrieb nicht. Dasselbe gilt im Übrigen auch bezüglich Schleudersitz.

Einerseits besteht ein sporadischer bis regelmässiger Funkkontakt. Andererseits wird die Bahn eines Kleinflugzeugs auch per Radar aufgezeichnet. Diese Aufzeichnungen sind  aber im militärischen Bereich nicht für alle Verkehrsteilnehmer einsehbar. Die nachträgliche Auswertung der Radarmessungen haben auch im vorliegenden Fall zur erfolgreichen Ortung geführt. Die einzelnen Flugdaten dagegen sind nicht erfasst.

Ja, die Sparte Flugsicherheit der Luftwaffe hat wie üblich eine Flight Safety Investigation eröffnet.

Nein, die Luftwaffe hat keine operationelle Einschränkungen erlassen. Die bisherigen Erkenntnisse haben keinen Anlass zu Sofortmassnahmen im operationellen Bereich ergeben.

Nein, bisher nicht. Dieser Bedarf wird aufgrund der Erkenntnisse aus den Untersuchungen laufend neu beurteilt.

Ja, das genügt. Das System hat sich über Jahrzehnte bewährt und wurde laufend angepasst und verfeinert.

Die Vorgaben und Limiten sind abhängig vom Flugzeugtyp und bestehen grundsätzlich aus maximalem Unterbruch zwischen zwei Flügen, einem Minimum an Flugstunden und zu erfüllenden Übungen sowie Check-Flügen. Dies sowohl auf Flugzeugen/Helikoptern als auch im Simulator.

Grundsätzlich ja. Aber die detaillierten Vorgaben bezüglich Unterbruch, Stunden und Übungen sind für jeden Flugzeugtyp spezifisch festgelegt.

Ja, sie verfügen über die genau gleiche Grundausbildung. Berufsmilitärpiloten absolvieren zum Teil später spezielle Ausbildungen über welche Milizpiloten nicht verfügen.

Rund 200 Berufsmilitärpiloten und rund 140 Milizpiloten.

Mehrheitlich ja aber nicht nur, und es wird auch nicht verlangt.

Alle Flugzeuge und Helikopter ausser F/A-18 und PC-21. Beim F/A-18 wegen Komplexität und Trainingsaufwand. Beim PC-21, weil er ausschliesslich in der Ausbildung eingesetzt wird und nur Berufsmilitärpiloten als Fluglehrer eingesetzt werden. Auf dem Helikopter Super Puma werden immer gleichzeitig zwei Piloten eingesetzt (Two-Men-Cockpit), was auch eine gemischte Crew aus Miliz- und Berufspilot sein kann.


Militärdienst und Berufsleben

armeeundwirtschaft

Eine Firma hat kürzlich in einem Job-Inserat unter den Anforderungen geschreiben, dass es gewünscht sei, wenn Kandidaten keinen Militärdienst leisten würden. Der Chef Heer, Korpskommandant Daniel Baumgartner, reagierte mit einem offen Brief an die Firma. Diese hat sich daraufhin entschuldigt.

Dans votre offre d’emploi, vous précisez expressément que les candidats ne doivent pas être astreints au service militaire. Vous discriminez ainsi des suissesses et des Suisses que s’engagent, le cas échéant au prix de leur vie, pour nos valeurs, pour la sécurité et la paix de notre pays. Ceci est parfaitement inacceptable.

Les citoyennes et les citoyens de ce pays, qui participent à la plus haute contribution de solidarité que l’on puisse apporter à une société, méritent également votre respect. Vous et votre entreprise profitez notamment de la sécurité et de la paix dans notre pays.

Das VBS hat dafür keinerlei Verständnis – wie offenbar auch der Grossteil der Bevölkerung nicht: 2013 lehnten alle 26 Stände und mehr als 73 Prozent der Stimmenden die Aufhebung der allgemeinen Wehrpflicht ab. Im Übrigen sind gut ausgebildete Kader ein wichtiger Erfolgsfaktor für Wirtschaft und Armee. Deshalb ist die Verankerung der Armee in der Wirtschaft von entscheidender Bedeutung.

Ob jemand solche Bestimmungen intern erlässt, indem er stillschweigend keine Militärdienstleistenden anstellt, oder ob jemand das so offensiv bekanntmacht wie in diesem Fall, spielt für die Armee keine Rolle. Wir machen solche Arbeitgeber jeweils darauf aufmerksam, dass die Armee einen Auftrag hat, der in der Schweizer Verfassung festgeschrieben ist, und dass sie sich mit solchen Bestimmungen gegen die Verfassung stellen. Weiter stellen Unternehmen ihre Mitarbeitenden für eine bestimmte Zeit in den Dienst der Armee und tragen damit zu jener Sicherheit bei, die es für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung braucht.

La formation des cadres: profitable – moderne – reconnue


Système d’information et de conduite des Forces terrestres

FIS Heer

FIS HE funktioniert mit einer Anbindung an ein Festnetz (z. B. das Führungsnetz Schweiz) oder unter Anbindung über eine Richtstrahlverbindung. Ersteres ist «stationär», zweiteres «halbmobil».

Die Armee wird kein eigenes Handynetz aufbauen. Denkbar ist aber, dass die neuen Übermittlungsmittel der Armee zivile Netze mitbenutzen können, so lange diese funktionieren. Die militärische Führung muss aber auch dann möglich sein, wenn die zivilen Netze nicht mehr gehen. Das heisst, die militärischen Führungsnetze müssen degradierbar sein. Am Schluss muss es minimal möglich sein, Sprechfunkverkehr zu halten; das aber über alle Lagen und ohne die Nutzung ziviler Infrastruktur.

Es hat sich gezeigt, dass die Architektur von FIS HE aufgrund der Replikation zu grosse Datenmengen produziert. Diese Datenmengen können über Funkgeräte nicht transportiert werden. Es bestand während einer gewissen Zeit die Hoffnung, das Problem mit modernen Funkgeräten und weiteren Massnahmen zur Einschränkung der Datenreplikation lösen zu können.

FIS HE ist eines von verschiedenen Systemen, die von Aktivitäten aus dem Programm FITANIA profitieren. Die reduzierte Einsatztiefe bei FIS HE hat keinen Einfluss auf das Programm oder andere Projekte im Programm FITANIA.

Das Nutzungsende ist ein planerischer Richtwert, der bei der Einführung eines Systems festgelegt wird. Wann das System dieses «Ablaufdatum» erreicht, wird während des Betriebs immer wieder geprüft. Es hängt von der technischen Alterung des Systems ab, wann ein Nutzungsende durch allfällige Werterhaltungsmassnahmen (z. B. Hardwareersatz) hinausgezögert wird oder die Ablösung durch ein anderes System an die Hand genommen werden muss. Für FIS HE ist noch nicht entschieden, ob es am theoretischen Nutzungsende von 2025 weiterbetrieben oder ersetzt werden wird, bzw. kann.

FIS HE bietet die angestrebten Funktionalitäten für die vernetzte Führung in den Stäben der verschiedenen Ebenen. Für die untersten Stufen (also Züge und Einzelfahrzeuge) sind viele dieser Funktionalitäten weniger wichtig. Auf der untersten Ebenen sind vor allem die Übermittlung von Sprache, kurzen Textmitteilungen sowie der Standort der eigenen Truppen in der unmittelbaren Umgebung und Meldungen über den Gegner wichtig. Die Standortmeldungen sollten auf einer Karte darstellbar sein. Bei Einführung eines Datenfunkgerätes, wie mit dem Projekt «Ersatz von Komponenten der mobilen Kommunikation» geplant, werden Applikationen geprüft, die diese Funktionalitäten ermöglichen.

Nein. Es geht hier um Projektrisiken. Das VBS wird keine rechtliche Schritte gegen Unternehmen oder Personen die im Projekt involviert sind oder waren ziehen.

Es handelt sich schwergewichtig um die Endgeräte die in den Kampffahrzeugen für die unterste Stufe eingebaut waren (z. B. Kampfpanzer und Truppentransportfahrzeuge). Die kleinen Endgeräte sind für die Arbeit in den Stäben nicht geeignet. Sie werden liquidiert. Zu den abzuschreibenden Kosten gehören auch die Halterungen und Kabel, die in diejenigen Fahrzeuge eingebaut wurden, in denen FIS HE nicht mehr gebraucht wird. Das meiste Material wird aber weiterhin verwendet.



Questions fréquentes

Rüstungsbeschaffungen

Rüstungsbeschaffungen
Rüstungsbeschaffungen

In der Herbstsession 2016 hat der Nationalrat den Zahlungsrahmen 2017–2020 für die Armee von 20 Milliarden Franken erneut bestätigt. Im Zusammenhang mit diesem Zahlungsrahmen und der Sistierung des Projekts Bodengestützte Luftverteidigung 2020 wird von verschiedenen Seiten regelmässig in Frage gestellt, einerseits, dass die Armee überhaupt einen entsprechenden Rüstungsbedarf hat und andererseits, dass überhaupt genügend Projekte zur Beschaffungsreife gelangen würden, welche die 20 Milliarden rechtfertigten. Dazu nimmt das VBS – Stand September 2016 – wie folgt Stellung.

Es existieren zur Zeit verschiedene Planungsvarianten, die insbesondere davon abhängen, was bezüglich der Beschaffung eines neuen Kampfflugzeugs entschieden wird. Sobald der entsprechende Bericht durch den Bundesrat genehmigt wurde, wird sich in der Folge auch die längerfristige Rüstungsplanung kommunizieren lassen.

28.09.2016 

Ja. Wichtig ist zu wissen, dass der Zahlungsrahmen die finanzwirksamen Voranschlagskredite und nicht die Verpflichtungskredite betrifft. Mit den Rüstungsprogrammen werden Verpflichtungskredite gesprochen, die über die Jahre abbezahlt werden. Für den Zahlungsrahmen 2017 bis 2020 stehen 20 Mia. Fr. zur Verfügung, die im Rahmen der jährlichen, durch das Parlament bewilligten Voranschläge ausgeschöpft werden sollen. Hierbei sind gemäss Bundesbeschluss innerhalb des Zahlungsrahmens und immer im Rahmen des jeweiligen Voranschlages Überträge von einem Jahr zum anderen möglich.

28.09.2016


Luftwaffe

Luftwaffe

Das Parlament hat sich für eine permanente Überwachung des Schweizer Luftraums mit Interventionsmitteln ausgesprochen. Schrittweise wird nun seit Anfang 2016 der 24-Stunden-Luftpolizeidienst an 365 Tagen (LP24) aufgebaut, mit dem bis 2020 eine permanente Einsatzbereitschaft von zwei bewaffneten Kampfjets innert höchsten 15 Minuten erreicht wird (siehe Medienmitteilung vom 1.12.2015). Die beiden Flugzeuge werden für «Hot Missions» und «Live Missions» eingesetzt. Bei ersteren handelt es sich um Einsätze wegen Luftfahrzeugen, die die Lufthoheit der Schweiz oder die Luftverkehrsregeln in schwerwiegender Weise verletzen. Die «Live Missions» hingegen sind stichprobenweise Kontrollen von Staatsluftfahrzeugen, welche für das Überfliegen der Schweiz eine diplomatische Freigabe (Diplomatic Clearance) benötigen. Die erhöhte Interventionsfähigkeit führt zu mehr Überschallflügen, auch wenn diese auf das notwendige Minimum beschränkt werden. Im kleinen Schweizer Luftraum sind die Reaktionszeiten sehr kurz. Dies bedingt, dass in gewissen Situationen mit Überschall geflogen werden muss, um rechtzeitig intervenieren zu können.

Mai 2016