Domande

Il DDPS rappresenta l’interesse pubblico su temi quali la sicurezza, l’esercito, la protezione della popolazione e lo sport ed è il punto di riferimento per i media e le cittadine e i cittadini in caso di domande su tali temi. Di seguito troverete risposte a domande attuali o ricorrenti. Può accadere che i testi vengano pubblicati solo nella rispettiva lingua originale.

Militärdienst und Berufsleben

armeeundwirtschaft

Eine Firma hat kürzlich in einem Job-Inserat unter den Anforderungen geschreiben, dass es gewünscht sei, wenn Kandidaten keinen Militärdienst leisten würden. Der Chef Heer, Korpskommandant Daniel Baumgartner, reagierte mit einem offen Brief an die Firma. Diese hat sich daraufhin entschuldigt.

Nel suo bando di concorso viene precisato espressamente che i candidati non devono più essere astretti al servizio militare. Così facendo discrimina le svizzere e gli svizzeri che si impegnano, se del caso anche con il sacrificio della vita, a favore dei nostri valori, della sicurezza e della pace del nostro paese. Ciò è semplicemente inaccettabile.

Le cittadine e i cittadini di questo paese, che contribuiscono personalmente al più grande apporto di solidarietà alla società, meritano anche loro il suo rispetto. Lei e la sua azienda godete notevolmente della sicurezza e della pace nel nostro paese.

Das VBS hat dafür keinerlei Verständnis – wie offenbar auch der Grossteil der Bevölkerung nicht: 2013 lehnten alle 26 Stände und mehr als 73 Prozent der Stimmenden die Aufhebung der allgemeinen Wehrpflicht ab. Im Übrigen sind gut ausgebildete Kader ein wichtiger Erfolgsfaktor für Wirtschaft und Armee. Deshalb ist die Verankerung der Armee in der Wirtschaft von entscheidender Bedeutung.

Ob jemand solche Bestimmungen intern erlässt, indem er stillschweigend keine Militärdienstleistenden anstellt, oder ob jemand das so offensiv bekanntmacht wie in diesem Fall, spielt für die Armee keine Rolle. Wir machen solche Arbeitgeber jeweils darauf aufmerksam, dass die Armee einen Auftrag hat, der in der Schweizer Verfassung festgeschrieben ist, und dass sie sich mit solchen Bestimmungen gegen die Verfassung stellen. Weiter stellen Unternehmen ihre Mitarbeitenden für eine bestimmte Zeit in den Dienst der Armee und tragen damit zu jener Sicherheit bei, die es für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung braucht.

L'istruzione dei quadri: pregiata – moderna – riconosciuta


Sistema d'informazione e di condotta delle Forze terrestri

FIS Heer

FIS HE funktioniert mit einer Anbindung an ein Festnetz (z. B. das Führungsnetz Schweiz) oder unter Anbindung über eine Richtstrahlverbindung. Ersteres ist «stationär», zweiteres «halbmobil».

Die Armee wird kein eigenes Handynetz aufbauen. Denkbar ist aber, dass die neuen Übermittlungsmittel der Armee zivile Netze mitbenutzen können, so lange diese funktionieren. Die militärische Führung muss aber auch dann möglich sein, wenn die zivilen Netze nicht mehr gehen. Das heisst, die militärischen Führungsnetze müssen degradierbar sein. Am Schluss muss es minimal möglich sein, Sprechfunkverkehr zu halten; das aber über alle Lagen und ohne die Nutzung ziviler Infrastruktur.

Es hat sich gezeigt, dass die Architektur von FIS HE aufgrund der Replikation zu grosse Datenmengen produziert. Diese Datenmengen können über Funkgeräte nicht transportiert werden. Es bestand während einer gewissen Zeit die Hoffnung, das Problem mit modernen Funkgeräten und weiteren Massnahmen zur Einschränkung der Datenreplikation lösen zu können.

FIS HE ist eines von verschiedenen Systemen, die von Aktivitäten aus dem Programm FITANIA profitieren. Die reduzierte Einsatztiefe bei FIS HE hat keinen Einfluss auf das Programm oder andere Projekte im Programm FITANIA.

Das Nutzungsende ist ein planerischer Richtwert, der bei der Einführung eines Systems festgelegt wird. Wann das System dieses «Ablaufdatum» erreicht, wird während des Betriebs immer wieder geprüft. Es hängt von der technischen Alterung des Systems ab, wann ein Nutzungsende durch allfällige Werterhaltungsmassnahmen (z. B. Hardwareersatz) hinausgezögert wird oder die Ablösung durch ein anderes System an die Hand genommen werden muss. Für FIS HE ist noch nicht entschieden, ob es am theoretischen Nutzungsende von 2025 weiterbetrieben oder ersetzt werden wird, bzw. kann.

FIS HE bietet die angestrebten Funktionalitäten für die vernetzte Führung in den Stäben der verschiedenen Ebenen. Für die untersten Stufen (also Züge und Einzelfahrzeuge) sind viele dieser Funktionalitäten weniger wichtig. Auf der untersten Ebenen sind vor allem die Übermittlung von Sprache, kurzen Textmitteilungen sowie der Standort der eigenen Truppen in der unmittelbaren Umgebung und Meldungen über den Gegner wichtig. Die Standortmeldungen sollten auf einer Karte darstellbar sein. Bei Einführung eines Datenfunkgerätes, wie mit dem Projekt «Ersatz von Komponenten der mobilen Kommunikation» geplant, werden Applikationen geprüft, die diese Funktionalitäten ermöglichen.

Nein. Es geht hier um Projektrisiken. Das VBS wird keine rechtliche Schritte gegen Unternehmen oder Personen die im Projekt involviert sind oder waren ziehen.

Es handelt sich schwergewichtig um die Endgeräte die in den Kampffahrzeugen für die unterste Stufe eingebaut waren (z. B. Kampfpanzer und Truppentransportfahrzeuge). Die kleinen Endgeräte sind für die Arbeit in den Stäben nicht geeignet. Sie werden liquidiert. Zu den abzuschreibenden Kosten gehören auch die Halterungen und Kabel, die in diejenigen Fahrzeuge eingebaut wurden, in denen FIS HE nicht mehr gebraucht wird. Das meiste Material wird aber weiterhin verwendet.


Rüstungsbeschaffungen

Rüstungsbeschaffungen
Rüstungsbeschaffungen

In der Herbstsession 2016 hat der Nationalrat den Zahlungsrahmen 2017–2020 für die Armee von 20 Milliarden Franken erneut bestätigt. Im Zusammenhang mit diesem Zahlungsrahmen und der Sistierung des Projekts Bodengestützte Luftverteidigung 2020 wird von verschiedenen Seiten regelmässig in Frage gestellt, einerseits, dass die Armee überhaupt einen entsprechenden Rüstungsbedarf hat und andererseits, dass überhaupt genügend Projekte zur Beschaffungsreife gelangen würden, welche die 20 Milliarden rechtfertigten. Dazu nimmt das VBS – Stand September 2016 – wie folgt Stellung.

Es existieren zur Zeit verschiedene Planungsvarianten, die insbesondere davon abhängen, was bezüglich der Beschaffung eines neuen Kampfflugzeugs entschieden wird. Sobald der entsprechende Bericht durch den Bundesrat genehmigt wurde, wird sich in der Folge auch die längerfristige Rüstungsplanung kommunizieren lassen.

28.09.2016 

Ja. Wichtig ist zu wissen, dass der Zahlungsrahmen die finanzwirksamen Voranschlagskredite und nicht die Verpflichtungskredite betrifft. Mit den Rüstungsprogrammen werden Verpflichtungskredite gesprochen, die über die Jahre abbezahlt werden. Für den Zahlungsrahmen 2017 bis 2020 stehen 20 Mia. Fr. zur Verfügung, die im Rahmen der jährlichen, durch das Parlament bewilligten Voranschläge ausgeschöpft werden sollen. Hierbei sind gemäss Bundesbeschluss innerhalb des Zahlungsrahmens und immer im Rahmen des jeweiligen Voranschlages Überträge von einem Jahr zum anderen möglich.

28.09.2016


Luftwaffe

Luftwaffe

Das Parlament hat sich für eine permanente Überwachung des Schweizer Luftraums mit Interventionsmitteln ausgesprochen. Schrittweise wird nun seit Anfang 2016 der 24-Stunden-Luftpolizeidienst an 365 Tagen (LP24) aufgebaut, mit dem bis 2020 eine permanente Einsatzbereitschaft von zwei bewaffneten Kampfjets innert höchsten 15 Minuten erreicht wird (siehe Medienmitteilung vom 1.12.2015). Die beiden Flugzeuge werden für «Hot Missions» und «Live Missions» eingesetzt. Bei ersteren handelt es sich um Einsätze wegen Luftfahrzeugen, die die Lufthoheit der Schweiz oder die Luftverkehrsregeln in schwerwiegender Weise verletzen. Die «Live Missions» hingegen sind stichprobenweise Kontrollen von Staatsluftfahrzeugen, welche für das Überfliegen der Schweiz eine diplomatische Freigabe (Diplomatic Clearance) benötigen. Die erhöhte Interventionsfähigkeit führt zu mehr Überschallflügen, auch wenn diese auf das notwendige Minimum beschränkt werden. Im kleinen Schweizer Luftraum sind die Reaktionszeiten sehr kurz. Dies bedingt, dass in gewissen Situationen mit Überschall geflogen werden muss, um rechtzeitig intervenieren zu können.

Mai 2016