Aktionsplan Biodiversität
Der Aktionsplan Biodiversität beschreibt, was das VBS bis 2027 für die Natur auf seinen Flächen tun will. Mit Biodiversität ist die Vielfalt von Tieren, Pflanzen und ihren Lebensräumen gemeint. Das VBS besitzt viel Land, zum Beispiel Waffenplätze und Übungsareale. Auf vielen dieser Flächen gibt es mehr Natur als im Umland, weil dort weniger gebaut und weniger intensiv Landwirtschaft betrieben wird. Seltene Lebensräume und Arten konnten sich so besser halten.
Mit dem Aktionsplan prüft das VBS seine Areale genauer: Wo gibt es wertvolle Lebensräume, wo kann man sie verbessern, wo sollen Naturflächen miteinander verbunden werden? Hierzu baut das VBS auf dem Programm «Natur – Landschaft – Armee» auf, das es seit 2001 gibt. Militärische Nutzung, Landwirtschaft und andere Nutzungen sollen so geplant werden, dass wichtige Lebensräume erhalten bleiben und gepflegt werden.
Das VBS hat dafür mehrere Ziele festgelegt. Es will die Natur auf allen wichtigen Flächen erfassen, besonders wertvolle Gebiete schonen und dort nötigenfalls die Nutzung einschränken. Betreiber und Nutzer der Areale sollen wissen, welche Regeln gelten und wie die Flächen gepflegt werden müssen. Auch die Bevölkerung soll erfahren, was das VBS für die Natur tut. Bis 2027 kontrolliert das VBS regelmässig, ob die geplanten Massnahmen umgesetzt werden.
