«Wir unterstützen uns gegenseitig mit Rat und Tat»
Monica Scaramella, Bereichsleiterin für Luftreinhaltung, bringt ihr juristisches Fachwissen in einem interdisziplinären Team im Generalsekretariat des VBS ein. Im Interview spricht sie über ihre vielseitigen Aufgaben, die enge Zusammenarbeit mit armasuisse Immobilien und über die Dynamik ihres Arbeitsbereichs.

Monica Scaramella, was genau ist Ihre Aufgabe im Bereich Raum und Umwelt?
Ich bin für das Thema Luftreinhaltung im VBS verantwortlich. Mit anderen Worten, ich bin für die Kontrolle der Rechtskonformität im Bereich der Luftreinhaltung zuständig. Ich beschäftige mich zudem mit den Dossiers Natur und Landschaft auf Französisch und Italienisch.
Auch bei den militärischen Plangenehmigungsverfahren kann ich meinen juristischen Background einbringen. Das GS-VBS führt das militärische Plangenehmigungsverfahren als erstinstanzliche Genehmigungsbehörde durch. Wir haben bei Immobilien, die aus vorwiegend militärischen Gründen errichtet, geändert oder umgenutzt werden, die Bewilligungskompetenz. Dafür arbeiten wir eng mit armasuisse Immobilien zusammen, da sie die Eigentümervertreterin ist. Bei zivilen Baubewilligungsverfahren sind die Gemeinden oder Kantone verantwortlich.
Was gefällt Ihnen besonders bei Ihrer Tätigkeit?
Die Interdisziplinarität. Unser Team besteht aus Fachspezialisten und -spezialistinnen, die französisch, italienisch und deutsch sprechen. Die positive Arbeitsatmosphäre und das Gefühl, dass wir uns gegenseitig gut unterstützen, sind weitere positive Aspekte im meinem Aufgabenspektrum. Zudem kann ich mein juristisches Fachwissen einbringen.
Wie muss ich mir die Zusammenarbeit in einem Team von Fachleuten vorstellen?
Wie erwähnt sind wir ein durchmischtes Team, was Alter und Muttersprachen betrifft. Ich spüre und erlebe tagtäglich den Willen eines jeden Einzelnen, die Sprache des anderen zu sprechen bzw. zu verstehen. Wir haben eine Kultur der offenen Türen: Ich kann jederzeit zu einem Bürokollegen oder einer Bürokollegin gehen, um etwas zu fragen oder mich auszutauschen. Wir unterstützen uns gegenseitig mit Rat und Tat.
Was hat Sie positiv überrascht, als Sie im GS begonnen haben zu arbeiten?
Schon als Hochschulpraktikantin habe ich gemerkt, dass ich unterstützt und gefördert werde. Die Atmosphäre im Team, der Teamspirit sind wirklich toll. Positiv überrascht hat mich das Thema militärisches Plangenehmigungsverfahren. Ich dachte anfangs, das Thema werde mit der Zeit etwas langweilig. Aber das ist überhaupt nicht der Fall. Unser Department bewegt sich zudem sehr stark, wir sind immer in Bewegung. Es passiert immer wieder etwas Neues.
Was schätzen Sie am Arbeitgeber GS-VBS speziell?
Es gibt viele Vorteile, die ich aufzählen kann: Die Möglichkeit, im Home-Office zu arbeiten, die zeitliche Flexibilität, die ich in der Erledigung meiner Arbeit habe, die Chance, jeden Tag in drei Landessprachen sprechen zu können und das grosse Fachwissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter generell im Generalsekretariat.
Wir haben über Ihre Aufgaben, die Arbeitsatmosphäre und Ihre positiven Erlebnisse im GS gesprochen. Haben Sie noch ein anderes Thema, das Ihnen am Herzen liegt?
Ja, ich möchte vor allem jüngere Menschen ermuntern, sich bei offenen Stellen im VBS zu bewerben. Zum Beispiel für ein Hochschulpraktikum. Nicht nur im Generalsekretariat, sondern im ganzen Departement kann man viel lernen. Und ich finde, dass VBS ist eine gute Referenz im Lebenslauf.
Zur Person
Monica Scaramella ist 29-jährig und arbeitet im Bereich Raum und Umwelt des Generalsekretariats VBS. 2022 begann sie im GS als Hochschulpraktikantin und wurde 2023 festangestellt. Die gebürtige Italienerin wuchs in Rom auf und besuchte dort die Schweizer Schule. Dort lernte sie die deutsche Sprache. Ihr Studium absolvierte sie an der Uni in Genf. Monica Scaramella hat einen Bachelorabschluss in «Relations Internationales» und Masterabschluss in Rechtswissenschaften.
