Rettifiche e chiarimenti

Il DDPS rappresenta l’interesse pubblico su temi quali la sicurezza, l’esercito, la protezione della popolazione e lo sport ed è il punto di riferimento per i media e le cittadine e i cittadini in caso di domande su tali temi. Di seguito troverete rettifiche e chiarimenti. Può accadere che i testi vengano pubblicati solo nella rispettiva lingua originale.

Les frais au DDPS

Le «Tages-Anzeiger» a publié le 12 novembre 2018 un article intitulé « Ausser Spesen nichts gewesen » sur les événements liés à la suspension du médecin en chef de l’armée survenu en son temps. Les événements ont maintenant été examinés. Le conseiller fédéral Guy Parmelin avait alors lancé les mesures nécessaires. Cela comprenait des enquêtes administratives et disciplinaires ainsi qu’un rapport de la Révision interne DDPS. Les enquêtes en question ont révélé des irrégularités. Le conseiller fédéral Parmelin a donc décrété un changement de culture en ce qui concerne les frais au DDPS (voir les communiqués de presse des 22.9.17 et 6.6.18). Parmi les mesures prises, on note avant tout les éléments suivants :

  • De nouvelles directives sur les frais, les événements et l’octroi de cadeaux au DDPS, qui standardisent le processus des frais et règlent les compétences ainsi que le contrôle (en vigueur depuis le 1er septembre 2018, voir annexe) ont été édictées.
  • Les invitations réciproques à des repas d’affaires ne sont pas admises. Le supérieur décide des exceptions.
  • Les partenaires des collaborateurs ne peuvent pas être invités à des manifestations.
  • Le point de contact d’alerte (whistleblowing) a été renforcé : il est désormais rattaché au CDF comme c’est le cas pour le reste de l’administration fédérale et non plus, comme jusqu’ici, auprès de l’armée.


La Commission de gestion du Conseil national dispose de tous les rapports en version non caviardée. Elle parvient à la conclusion que, « après les erreurs et mauvaises appréciations initiales, le DDPS a pris les mesures nécessaires pour traiter les reproches de manière exhaustive et approfondie et régler les problèmes identifiés » (voir le rapport de la CDG). Le Conseil fédéral se prononcera encore sur le rapport.


Kosten aufgrund Skywork Grounding

«20 Minuten» veröffentlichte am 21. September 2018 den Beitrag «Bund überwies Pleite-Airline fast 2 Mio Franken». Die Rede ist von Skywork AG, welche am 29. August dieses Jahres ihr Grounding bekannt gegeben hat. Um weiterhin die Versorgungsflüge sowie Personen- und Materialtransporte der Armee sicherstellen zu können, übernimmt seit Mitte September bis voraussichtlich Ende November 2018 die zweitplatzierte Zimex Aviation AG diese Aufgaben.

Im Beitrag steht: «Bis anhin zahlte der Bund für die Versorgungsflüge ins Ausland rund 240'000 Franken monatlich. Der neue Anbieter dürfte hingegen rund 420'000 pro Monat kosten.» Mit dieser Aussage wird der Leser irregeführt, da der Eindruck entsteht, Zimex AG sei fast doppelt so teuer wie Skywork AG. Der Betrag der Zimex Aviaton AG in Höhe von 420'000 Franken pro Monat ist lediglich ein Kostendach, welches die Summenobergrenze aller durchgeführten Versorgungsflüge festhält. Dies entspricht nicht dem tatsächlich zu zahlenden Betrag. Ein Rückschluss auf die Preise basierend diesem Kostendach in Verbindung zu den bisherigen Zahlungen an die Skywork AG ist nicht sachgemäss. Der faktische Preisunterschied zwischen den beiden Airlines liegt bei 13 Prozent.


Beschaffung neues Kampfflugzeug

In den Artikeln vom 22. Februar 2018 «Regierung Trump will der Schweiz Jets verkaufen» schreiben die Zeitungen «Der Bund» und der «Tages-Anzeiger» über die Anfrage von armasuisse respektive die Antworten der angeschriebene Staaten zur geplanten Evaluation der Schweiz für ein neues Kampfflugzeug. Dabei hält der Artikel in zwei Aussagen folgendes fest:
 

  • Der Hersteller des F-35A Lockheed-Martin habe sich vor zehn Jahren bei der Evaluation für den Tiger-Teilersatz (TTE) zurückgezogen habe.
  • Der Bund will die Kampfjetbeschaffung als «Government to Government»-Geschäft über die Bühne bringen.
     

Beide Aussagen sind nicht korrekt.

Richtig ist:

Für die TTE Evaluation im Jahr 2008 wurden die folgenden vier Hersteller angefragt: Boeing mit F/A-18 Super Hornet (USA), Dassault mit Rafale (Frankreich), EADS mit Eurofighter (Europa) und Saab mit Gripen (Schweden). Am 30. April 2008 teilte der US-Hersteller Boeing der armasuisse mit, dass er auf ein Angebot für den F/A-18 Super Hornet im Rahmen der TTE Evaluation verzichtet (Medienmitteilung vom 30. April 2008: Evaluation für den Tiger-Teil-Ersatz läuft planmässig – Flugzeughersteller Boeing verzichtet.)

Der Hersteller Lockheed-Martin mit dem F-35 wurde für TTE Evaluation im Jahr 2008 nicht angefragt und war somit auch nicht unter den Kandidaten. Und: Es ist völlig offen, ob die Beschaffung als «Government to Government»-Geschäft (wie bei den Beschaffungen des F-5 und des F/A-18 sowie der versuchten Beschaffung Gripen) oder als «Company to Government»-Geschäft stattfinden soll. Ob das Geschäft mit der Regierung des Herstellerlandes oder mit dem Hersteller selbst abgewickelt wird, kann je nach Herstellerland variieren. Beide Varianten werden gleich behandelt.


Dienstfahrzeuge der Berufsmilitärs

Zu den Artikeln im Sonntagsblick vom 3. Dezember 2017 über die persönlichen Dienstfahrzeuge der Berufsmilitärs und der Verwaltungsfahrzeuge unterstreicht das VBS folgende grundlegende und wichtige Fakten, die im Artikel nicht erwähnt wurden: Das militärische Personal bezahlt jeden Monat eine Pauschale zur Nutzung des Dienstfahrzeugs. Diese Lohnabzüge betragen jährlich mehr als 5,5 Millionen Franken. Durch den Verkauf der persönlichen Dienstfahrzeuge werden jedes Jahr Einnahmen für die allgemeine Bundeskasse von rund 3 Millionen Franken generiert.

Bei den allgemeinen Verwaltungsfahrzeugen ist der Anteil des VBS aus folgenden Gründen höher als bei den übrigen Departementen:

  • Transporte der völkerrechtlich geschützten Personen mit Sonderschutzfahrzeugen (für alle Departemente) aufgrund der aktuellen Gefährdungslage
  • ausländische Militärbesuche
  • grösstes Departement mit rund 12‘000 Voll- u. Teilzeitangestellten
  • Truppentransporte der Miliz mit Kleinbussen und Cars; dies weil es ökologisch und ökonomisch sinnvoll ist, die Anzahl Fahrten mit grossen Fahrzeugen klein zu halten. 


Budget di «Sion 2026»

La trasmissione «Infrarouge» della RTS del 25 ottobre 2017 e un contributo in Internet suggeriscono che finora l’associazione «Sion 2026» avrebbe indicato un budget troppo basso per i Giochi olimpici invernali. I Giochi costerebbero 2,4 miliardi di franchi e non 1,98 miliardi di franchi come annunciato. Il DDPS ribadisce che il Consiglio federale ha sempre comunicato tutte le voci del preventivo e non soltanto gli 1,98 miliardi di franchi previsti per l’organizzazione. Ad esempio, nel comunicato stampa del Consiglio federale del 18 ottobre scorso sono indicate singolarmente tutte le spese (25 mio. per la candidatura, 1,98 mia. per l’organizzazione del Giochi, 100 mio. per l’infrastruttura, 303 mio. per la sicurezza degli spazi pubblici). Per tutti questi punti il Consiglio federale ha indicato l’importo previsto dal comitato e l’importo massimo deciso dal Consiglio federale.

Comunicato stampa del Consiglio federale 18.10.2017


Radio-SRF-Sendung «Heute Morgen»

Ein Beitrag in der Sendung «Heute Morgen» vom 26. Oktober 2017 auf Radio SRF zur Evaluation eines neuen Kampfflugzeuges hat zunächst festgehalten, das VBS habe inhaltlich keine Stellung nehmen wollen. Richtig ist: Das VBS hat die Fragen der Redaktion bereits am Tag vor der Sendung beantwortet und damit inhaltlich Stellung genommen: Wie die Evaluation im Einzelnen ausgestaltet wird und welche Informationen evaluiert werden, legt das VBS fest, wenn die Beschaffung für eine neues Kampfflugzeug lanciert wird. In einer späteren Ausstrahlung hat das Radio diese Antwort ergänzt.


Tödlicher Unfall am Eiger

Der «Blick» und «Blick online» berichteten in ihren Publikationen am 27. und am 28. September 2017 über einen Unfall am Eiger, bei dem ein Alpinist durch einen Steinschlag getötet wurde. Angeblich könnten Kampfjets den Steinschlag ausgelöst haben.

In den verschiedenen Berichten wird als Unfallzeitpunkt einmal 14.30 Uhr, einmal 13.40 Uhr und einmal «kurz nach 14 Uhr» genannt.

Fakten sind: Laut dem untersuchenden Staatsanwalt ereignete sich der Unfall 12.45 Uhr. Und: Zwischen 11.50 und 13.30 Uhr flogen keine Kampfflugzeuge.


Beschaffungswesen VBS

Die schweizerische Konsumenten- und Beratungszeitschrift «Beobachter» hat in der Ausgabe vom 26. Mai 2017 einen Artikel rund um das Beschaffungswesen des VBS im Allgemeinen und zu diversen konkreten Beschaffungsvorhaben im Speziellen veröffentlicht. Das VBS stand während den Recherchen im Vorfeld dieser Publikation mehrfach mit den Journalisten in Kontakt und im Austausch. Nachfolgend einige Richtigstellungen zu im Artikel gemachten Aussagen zu laufenden Beschaffungen.