print preview

Zurück zur Startseite


Parlament unterstützt Umweltschutz auf Waffenplätzen

Mit dem Programm Natur – Landschaft – Armee fördert das VBS seit Jahren die Biodiversität auf den Waffenplätzen. Dieses Engagement stützt das Parlament mit zusätzlichen Umweltschutz-Vorgaben.

22.09.2022 | Kommunikation VBS, Marco Zwahlen

190716-brennpunkt-naturschutz


Verzicht auf synthetische Pestizide, Schaffung von Korridoren zum Schutz der Artenvielfalt und von Wildtieren sowie Beseitigung von Lichtverschmutzung: Diese drei zusätzlichen Ziele soll das VBS gemäss Motion von Ständerätin Céline Vara (Grüne/NE) in den Aktionsplan Biodiversität aufnehmen. Der Aktionsplan wird zurzeit ausgearbeitet. «Das VBS trägt in grossem Masse dazu bei, dass der Bund der grösste Grundstückseigentümer der Schweiz ist. Daher steht ausser Zweifel, dass dieses Departement im Kampf gegen den gravierenden und rasanten Rückgang der Biodiversität, der unser Ernährungssystem ernsthaft infrage stellt, eine tragende Rolle spielt», so die Motionärin. Dabei anerkennt Vara sehr wohl, dass das VBS viel in Sachen Umweltschutz unternimmt: «Es ergreift seit einigen Jahren Massnahmen zur Erhaltung und Wiederherstellung der Artenvielfalt.»

Der Bundesrat unterstützt die Motion. Ebenso der Ständerat. Nun folgt mit 136 gegen 50 Stimmen bei 1 Enthaltung auch der Nationalrat. Die Mehrheit unterstreicht die Bedeutung der militärischen Areale für die Biodiversität in der Schweiz. Sie begrüsst, dass der Bundesrat bereit ist, die Anliegen der Motion im Aktionsplan Biodiversität aufzunehmen. Sie betont aber, dies habe mit Augenmass und mit vertretbarem Kosten-Nutzenverhältnis zu erfolgen. Die Minderheit ist der Auffassung, die Armee leiste im Bereich Biodiversität bereits genug. Die knappen Mittel müssten vielmehr in die Erfüllung der Kernaufgaben der Armee investiert werden.


Zurück zur Startseite