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Offizieller Arbeitsbesuch der österreichischen Verteidigungsministerin Klaudia Tanner bei Bundesrätin Viola Amherd

Bundesrätin Viola Amherd, Chefin VBS, hat am Freitag, 30. April 2021, ihre österreichische Amtskollegin, Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, zu einem offiziellen Arbeitsbesuch in Bern empfangen. Die beiden Verteidigungsministerinnen haben sich über die bilateralen Beziehungen, Cyberdefence, Frauenförderung und die aktuelle sicherheitspolitische Lage ausgetauscht.

30.04.2021 | Kommunikation VBS

Die österreichische Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Bundesrätin Amherd vor den beiden Länderfahnen.
Die österreichische Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Bundesrätin Amherd vor den beiden Länderfahnen. Fotos: VBS/DDPS André Scheidegger

 

Für beide Ministerinnen ist Cyberdefence eine wichtige Priorität der aktuellen Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Es war deshalb ein Kernthema der Gespräche. Bundesrätin Amherd informiert ihre Amtskollegin über die neue Strategie Cyber VBS, die den Grundstein für die strategische Ausrichtung im Bereich Cyberdefence für die Jahre 2021-2024 festlegt, sowie über die Arbeiten im Hinblick auf das Kommando Cyber der Armee. Die Verteidigungsministerinnen diskutierten auch wie die Kooperation im Bereich Cyberdefence ausgebaut werden könnte.

Aus aktuellem Anlass sprachen die Chefin VBS und ihre Amtskollegin auch über die Covid-19-Pandamie und die diesbezüglichen Implikationen auf die Sicherheitspolitik und die Verteidigungsministerien. Der Besuch der österreichischen Verteidigungsministerin bot zudem die Gelegenheit zu einem Austausch über die aktuelle sicherheitspolitische Lage.

Weiterer Diskussionspunkt war die militärische Friedensförderung. Die beiden Länder sind in der KFOR-Mission in Kosovo sowie in der EU-Mission EUFOR ALTHEA in Bosnien-Herzegowina beteiligt. Zudem sprachen Bundesrätin Amherd und Verteidigungsministerin Tanner über die gute Zusammenarbeit in der Luftraumüberwachung, deren Grundlage das seit 1. Februar 2019 geltende gemeinsame Abkommen zum Luftpolizeidienst bildet. Während des WEF-Jahrestreffens beispielsweise arbeiten die Luftwaffen beider Länder bei der Überwachung des Luftraums eng zusammen. Zudem profitieren angehende Militärpilotinnen und Militärpiloten der Schweizer Armee von Navigationsflügen in Österreich. Umgekehrt trainieren Angehörige des österreichischen Bundesheers auf Führungssimulatoren in der Schweiz.

Die Frauenförderung in den Streitkräften war ebenfalls ein Hauptthema des Treffens. Die Verteidigungsministerinnen sind sich einig über die Wichtigkeit, Frauen noch stärker für Themen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik zu sensibilisieren, und informierten einander über die Bestrebungen ihrer Länder, den Frauenanteil in der Armee zu erhöhen.

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