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Informationsschutzabkommen mit Südkorea unterschrieben

Die Schweiz und Südkorea haben ein Informationsschutzabkommen unterzeichnet. Gestützt darauf können künftig nach internationalem Standard klassifizierte militärische Informationen ausgetauscht oder Zugang dazu gewährt werden.

19.12.2022 | Digitalisierung und Cybersicherheit VBS

Roger Michlig, Chef Digitalisierung und Cybersicherheit VBS, und Chang-rok Keum, Botschafter Koreas in der Schweiz, unterzeichnen das Abkommen.


Mit dem Informationsschutzabkommen anerkennen die beiden Vertragspartner die jeweils geltenden Sicherheitsbestimmungen des anderen Staates als gleichwertig. Gestützt darauf können künftig nach internationalem Standard klassifizierte militärische Informationen ausgetauscht oder Zugang dazu gewährt werden. Das Abkommen schafft damit die notwendigen Voraussetzungen für eine engere Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich und in der Rüstungskooperation zwischen den beiden Staaten. Es ermöglicht ausserdem Schweizer Unternehmen, sich für sicherheitsempfindliche Aufträge, die von südkoreanischen Stellen ausgeschrieben werden, zu bewerben. Das Abkommen haben am 16. Dezember 2022 Chang-rok Keum, Botschafter Koreas in der Schweiz, und Roger Michlig, Chef Digitalisierung & Cybersicherheit VBS, in Thun unterzeichnet.

Das Abkommen verbessert auch die Arbeit der Schweizer Delegation bei der Neutralen Überwachungskommission (Neutral Nations Supervisory Commission), welche an der Waffenstillstandslinie auf der koreanischen Halbinsel im Einsatz steht. Insbesondere wird die Aufgabe der Begleitung und Überwachung von Übungen auf der südkoreanischen Seite erleichtert.


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