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Armee unterstützt zum Schutz der Landesgrenze

Die Kooperation zwischen der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) und der Armee zum Schutz an der Landesgrenze läuft reibungslos. Angehörige der Militärpolizei-Berufskomponente sowie der Miliz unterstützen die zivilen Behörden bei der Durchsetzung von Restriktionen bei der Einreise in die Schweiz – an den offiziellen Grenzübergängen, aber auch im Zwischengelände an der grünen Grenze.

08.04.2020 | Kommunikation Verteidigung, Christoph Merki

Die gute Zusammenarbeit zwischen Militärpolizei und Grenzwache wird von beiden Seiten betont. (©VBS/DDPS, Fotos Sina Guntern und Christoph Merki)

Die Kreuzung beim Reiat-Schulhaus unterhalb des schaffhauserischen Hofen liegt ein wenig versteckt in der Natur. Es ist ruhig. Nur selten dringt Motorengeräusch durch die morgendliche Stille. Die drei Militärpolizisten des Militärpolizeibataillons 3 stehen bereit, an ihnen fährt niemand ungesehen vorbei. Die Kreuzung ist eine Passage obligé für Fahrzeuge, die in diesem Raum über die grüne Grenze in die Schweiz gefahren sind oder bei einem geschlossenen Grenzübergang die Absperrung ignoriert haben. Der Weg führt unweigerlich an den wachsamen Milizsoldaten vorbei. Sie legen ein Augenmerk auf Kontrollschilder, die nicht aus der Region stammen. Bei einem Verdacht dürfen sie Fahrzeuge anhalten und die Identität der Insassen überprüfen. Erhärtet sich bei einer solchen Kontrolle der Verdacht auf eine illegale Einreise, bieten die Militärpolizisten eine Patrouille des Grenzwachtkorps auf, die die weiteren Abklärungen übernimmt.

Präventive Wirkung

«Die Zusammenarbeit mit der Militärpolizei funktioniert bestens», loben verschiedene Mitarbeiter der EZV. Die Präsenz vor Ort sei zwingend notwendig, wie Thomas Zehnder, Chef Zoll Nordost, betont. Absperrungen seien nämlich anfangs einfach umfahren worden. Der sichtbare Einsatz der Militärpolizisten erzielt vor allem im Zwischengelände einen klaren Mehrwert mit präventiver Wirkung. Insgesamt 77 mit dem Auto befahrbare Wege über die Grenze existieren im Kanton Schaffhausen. Diese können nun von den Mitarbeitern der Eidgenössischen Zollverwaltung dank der Unterstützung der Armee alle konsequent überwacht werden. Das war alleine mit den Ressourcen der EZV vorher nicht möglich.

Positive Reaktionen aus der Bevölkerung

Etwas weiter westlich im Grossraum Basel machen sich der Gefreite Yves Wieser und Soldat Gian Gmünder auf den Weg. Ihr Ziel ist ein Feldweg nahe der basellandschaftlichen Ortschaft Biel-Benken. Ein rot-weisses Trassierband macht die Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich sichtbar. Seit knapp drei Wochen stehen die beiden Milizmilitärpolizeigrenadiere im Assistenzdienst. Ihre Dienstzeit wurde in der letzten Woche des Wiederholungskurses verlängert. Nach Hause konnten sie in dieser Zeit nie. Trotzdem ist die Motivation der beiden Angehörigen der Militärpolizei Grenadierkompanie 3/1 spürbar. «Wir leisten hier unseren Beitrag zur Eindämmung des Virus», erklären sie. Jeweils an verschiedenen Posten entlang der grünen Grenze wurden die beiden als «Binom», zusammen mit je einem Kameraden der EZV, in den letzten Wochen eingesetzt.

Vielmals sei den Spaziergängern und Joggern gar nicht bewusst gewesen, dass diese im Begriff waren, die Grenze zu überqueren. Wieser und Gmünder zeigten sich von den Reaktionen der Betroffenen aber positiv überrascht. «Unsere Arbeit wird von den meisten geschätzt», erklären sie. Nur selten würde das Zusammentreffen weniger freundlich verlaufen.

Für solche Einsätze ausgebildet und trainiert

«Für solche Einsätze sind wir in der Rekrutenschule ausgebildet worden und haben unser Handwerk in den Wiederholungskursen immer wieder aufgefrischt», lassen die zwei Militärpolizisten keinen Zweifel an ihrer Kompetenz aufkommen. Der Einsatz sei schon speziell, und die Krise bekomme durch das Engagement im Assistenzdienst eine ganz andere Dimension, ergänzen sie nachdenklich. Sie sind sich bewusst, dass sie im Moment Teil eines historischen Ereignisses in der Schweiz sind und mit ihren Schutzaufgaben einen Beitrag zum Meistern der aktuellen Herausforderungen beitragen. Bewaffnet mit einem Reizstoffsprühgerät und der Pistole wären sie auch in der Lage, sich im Notfall verteidigen zu können. Doch davon mussten sie bisher nie Gebrauch machen. «Wenn man den Leuten erklärt, warum sie hier nicht passieren können und sie darauf hinweist, stattdessen die offenen offiziellen Grenzübergänge zu benützen, verstehen sie das meistens auch», erzählen sie.

Berufskomponente unterstützt an Grenzübergängen

Einer dieser noch offenen Grenzübergänge befindet sich in Allschwil. Die Mitarbeiter der EZV kontrollieren jeden Passanten, ob zu Fuss, auf dem Velo oder mit dem Auto unterwegs. Die Einreiseauflagen werden strikt umgesetzt. Auch der Einkaufstourismus wird nicht mehr toleriert. Unterstützung bekommen die Grenzwächter und Zöllner von der Berufskomponente der Militärpolizei. Aufgrund der ähnlichen Ausbildung wie die der Grenzwächter haben diese Militärpolizisten auch ähnliche Kompetenzen und können die Kapazitäten an den Grenzübergängen merklich erhöhen. Die Zusammenarbeit harmoniere auch in diesem Bereich optimal, ist von beiden Seiten zu vernehmen.

Ob nun von der eingesetzten militärischen Berufskomponente oder von der Miliz, dieser Einsatz erfordert von den Betroffenen ein erhöhtes Engagement. Die Motivation der eingesetzten Angehörigen der Armee ist durchwegs sehr gut. Unterstützend sind dabei die vielen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung, die zeigen, dass die Arbeit zum Schutz an der Grenze geschätzt wird. Für das Militärpolizeibataillon 3 geht der Einsatz jedoch dem Ende entgegen. Am 9. April werden sie durch Angehörige des Gebirgsinfanteriebataillons 91 abgelöst und danach nach Hause entlassen. Die Berufskomponente der Militärpolizei bleibt weiterhin zur Unterstützung der EZV im Dienst.  

News


FAQ

Grundsätzliches

Am 6. März 2020 hat der Bundesrat entschieden, zur Unterstützung der Kantone ab sofort bis zu 800 Angehörige der Armee im Assistenzdienst zur Verfügung zu stellen. Die Einsatzverantwortung liegt bei den zivilen Behörden. Diese erteilen der zugewiesenen Truppe in Absprache mit dem VBS den Auftrag, gestützt auf Gesuche der zuständigen zivilen Behörden.

Am 16. März 2020 hat der Bundesrat das VBS beauftragt, den Einsatz zur Unterstützung der Kantone bei der Bewältigung der Corona-Krise im Assistenzdienst vom 6. März 2020 bis längstens zum 30. Juni 2020 fortzusetzen. Das Truppenaufgebot umfasst neu maximal 8000 Angehörige der Armee. Der Einsatz umfasst folgende Aufgaben:

  • die personelle Unterstützung in den zivilen Spitaleinrichtungen im Bereich der allgemeinen Grund- und Behandlungspflege;
  • die Unterstützung von Massnahmen im Zusammenhang mit der Eindämmung der Ausbreitung von COVID-19;
  • die Unterstützung von Transporten infektiöser Patienten;
  • die Entlastung von kantonalen Polizeikorps im Sicherheitsbereich;
  • die Unterstützung bei Schutz und Kontrolle der Landesgrenzen;
  • die Unterstützung zur Erfüllung weiterer logistischer Aufgaben.

Am 16. April 2020 wurde der Bundesrat darüber informiert, dass die Armee in Absprache mit den Kantonen Teile der Sanitätstruppen aus dem Assistenzdienst entlässt. Damit reagiert sie auf die Lageentwicklung. Die Anzahl Gesuche der Kantone um Unterstützung der Armee in Zusammenhang mit dem Coronavirus ist in den Tagen zuvor nur noch leicht angestiegen. Die 300 bis 400 Armeeangehörigen, die entlassen werden können, erhalten Bereitschaftsauflagen und können innert 24 Stunden erneut aufgeboten werden, falls die Lage dies verlangt. Mit dieser Massnahme können die Armeeangehörigen an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Insgesamt steht dem Gesundheitswesen weiterhin genügend Unterstützung für sanitätsdienstliche Leistungen zur Verfügung.

Am 22. April 2020 hat der Bundesrat die Botschaft und den Entwurf eines Bundesbeschlusses zum Assistenzdient der Armee zuhanden des Parlaments verabschiedet.

In der Botschaft legt der Bundesrat dar, wie Armeeangehörigen entschädigt, wie viele Diensttage den Armeeangehörigen angerechnet werden und wie der Einsatz finanziert werden soll:

  • Entschädigung: Der Bundesrat hat beschlossen, dass die Differenz zwischen der Entschädigung aus der Erwerbsersatzordnung (EO) und dem vollen Erwerb bei Arbeitnehmenden und selbständig Erwerbenden vom Bund übernommen wird. Dieser Regelung gilt für die Dienstage, die die Armeeangehörigen über den Ausbildungsdienst hinaus leisten, der für das laufende Jahr vorgesehen war. Dies gilt rückwirkend seit Beginn des Assistenzdienstes ab dem 6. März 2020. Der maximale finanzielle Mehraufwand wird auf eine Grössenordnung von gegen 20 Millionen Franken geschätzt. Allerdings dürften die realen Kosten niedriger ausfallen, da die im Bundesratsbeschluss vom 16. März 2020 bis Ende Juni festgelegte Obergrenze von 8000 Armeeangehörige für das Truppenaufgebot gemäss heutiger Planung voraussichtlich nicht ausgeschöpft wird. Die benötigten Finanzmittel können im Rahmen des bestehenden Budgets des VBS aufgefangen werden.
  • Diensttage: Der Bundesrat hat entschieden, dass der Einsatz im Assistenzdienst als ordentlicher Wiederholungskurs gilt. Wer mehr Diensttage als einen ordentlichen Wiederholungskurs leistet, erhält bis zu einem zweiten Wiederholungskurs (insgesamt also maximal 38 Dienstage) an seine Ausbildungsdienstpflicht angerechnet.
  • Finanzierung: Die definitiven Kosten hängen vom Umfang des Assistenzdienstes ab, also insbesondere davon, wie viele Armeeangehörige aufgeboten werden müssen und wie lange ihr Einsatz dauern wird und können heute nicht beziffert werden. Die Kosten des Einsatzes können voraussichtlich innerhalb des bewilligten Budget des VBS aufgefangen werden. Ist dies nicht der Fall, so wird das VBS einen Nachtragskredit beantragen. Die zusätzlichen Ausgaben bei der Erwerbsersatzordnung werden über das Massnahmenpaket des Eidgenössischen Departements des Innern EDI abgedeckt.

Weil das Aufgebot über 2000 Armeeangehörige umfasst und länger als drei Wochen dauert, muss die Bundesversammlung den Einsatz in der nächsten Session genehmigen.

Seit dem ersten Gesuch Anfang März 2020 sind gesamthaft etwas mehr als 350 Gesuche für sanitäts- und betreuungsdienstliche Leistungen sowie für Schutz- und Sicherheitsleistungen der Armee eingegangen. Per 16. April 2020 hat die Armee von diesen an die 150 bereits erfüllt. Über 110 Gesuche befinden sich aktuell in der Umsetzung. Rund 15 Gesuche werden derzeit geprüft und etwa 40 Gesuchsteller haben ihre Anträge wieder zurückgezogen. Bei den übrigen war die erforderliche Subsidiarität nicht gegeben und vielfach konnte ihnen mit zivilen Lösungen geholfen werden.

Gegen Mitte April 2020 nahm die Anzahl Gesuche der Kantone um Unterstützung der Armee im Zusammenhang mit dem Coronavirus nur noch leicht zu.
 

Ab dem 16. April 2020 entlässt die Armee in einem ersten Schritt Teile der Sanitätstruppen aus dem Assistenzdienst. Die 300 bis 400 Armeeangehörigen erhalten Bereitschaftsauflagen und können innert 24 Stunden erneut aufgeboten werden, falls die Lage dies erfordert oder zusätzliche begründete Gesuche der Kantone um Unterstützung eintreffen. Mit dieser Massnahme können die Armeeangehörigen an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

Dem Gesundheitswesen stehen weiterhin genügend Armeeangehörige zur Verfügung. Die Auslastung wird an jedem Einsatzort analysiert und die Situation zusammen mit den Kantonen sowie den Gesuchstellern beurteilt. Wo dies möglich ist, wird das Personal vor Ort reduziert.

 

Grundsätzlich entscheidet der Bundesrat über den Einsatz der Armee zu Gunsten der zivilen Behörden im Rahmen des Assistenzdienstes. Im Falle einer Katastrophe läge der Entscheid beim VBS. Werden mehr als 2000 Angehörige der Armee aufgeboten oder dauert der Einsatz länger als drei Wochen, ist die Bundesversammlung zuständig.

Über die Priorisierung der militärischen Unterstützungsleistungen und die Dauer der Zuweisung von Mitteln an die zivilen Behörden entscheidet der Bundesstab Bevölkerungsschutz unter der Leitung des Bundesamtes für Gesundheit in Absprache mit dem VBS.  

Der Assistenzdienst beruht auf dem Militärgesetz. Dieses sieht in Artikel 67 Assistenzdienst unter anderem vor bei der Bewältigung von Katastrophen, Spitzenbelastungen oder von Aufgaben, die die Behörden mangels geeigneter Personen oder Mittel nicht bewältigen können. Die folgenden Artikel regeln die Einzelheiten. Zum Beispiel schreibt Artikel 70 vor, dass die Bundesversammlung den Einsatz in der nächsten Session genehmigen muss, wenn er mehr als 2000 Armeeangehörige umfasst und auch die Dauer von drei Wochen übersteigt.

Zudem findet sich eine gesetzliche Grundlage auch im Artikel 1 des Militärgesetzes, der die Aufgaben der Armee festlegt. Unter anderem hat die Armee die Aufgabe, die zivilen Behörden im Inland zu unterstützen, wenn deren Mittel nicht mehr ausreichen. Dies unter anderem bei der Bewältigung von Katastrophen und anderen ausserordentlichen Lagen (Absatz 2 Buchstabe b), bei der Erfüllung von Aufgaben im Rahmen des Sicherheitsverbundes Schweiz und der koordinierten Dienste (Absatz 2 Buchstabe d) und bei der Bewältigung von Spitzenbelastungen oder von Aufgaben, die die Behörden mangels geeigneter Personen oder Mittel nicht bewältigen können (Absatz 2 Buchstabe e).

Gemäss Dienstreglement der Armee umfasst die die Militärdienstpflicht Pflichten ausser Dienst (z.B. obligatorisches Schiessen), Ausbildungsdienst (RS, WK etc.), Friedensförderungsdienst, Assistenzdienst sowie Aktivdienst.

  • Ausbildungsdienst
    In normaler Lage sind alle Angehörigen der Armee verpflichtet, entsprechend dem militärischen Grad eine bestimmte Anzahl Ausbildungsdiensttage zu leisten. Der Ausbildungsdienst umfasst die Rekrutenschule, die jährlichen Wiederholungskurse sowie die Teilnahme an Lehrgängen, Kursen, Übungen und Rapporten. Die Verordnung über die Militärdienstpflicht legt fest, wie viele Tage Ausbildungsdienst geleistet werden müssen.
  • Friedensförderungsdienst
    Der Einsatz in der Friedensförderung im Ausland ist freiwillig. Der Einsatz kann auf der Grundlage eines UNO- oder OSZE-Mandats erfolgen. Wer Friedensförderungsdienst leistet, wird auf der Basis eines öffentlich-rechtlichen Arbeitsvertrags angestellt. Diensttage werden in der einsatzbezogenen Ausbildung angerechnet.
  • Assistenzdienst
    Wenn die zivilen Mittel bei einer Aufgabe von nationaler Bedeutung nicht ausreichen, kann die Armee zur Unterstützung der zivilen Behörden mobilisiert werden. Der Assistenzdienst ist ein Einsatz der Armee und dient nicht der Ausbildung der Armeeangehörigen. Daher werden die im Assistenzdienst geleisteten Diensttage nur teilweise oder gar nicht an die Ausbildungsdienstpflicht angerechnet.
  • Aktivdienst
    Bei einer Bedrohung der nationalen Sicherheit kann die Armee von der Bundesversammlung zum Aktivdienst aufgeboten werden. Die zum Aktivdienst aufgebotenen Truppen werden vereidigt. Die Armee kann entweder im Landesverteidigungsdienst zur Abwehr äusserer Bedrohungen eingesetzt werden oder im Ordnungsdienst zur Abwehr schwerwiegender innerer Bedrohungen wie beispielsweise Terrorismus.

Während des Assistenzdienstes gelten besondere Regeln (ein Einsatz ist kein WK):

Jeder Angehörige der Armee ist verpflichtet, entsprechend seinem militärischen Grad Ausbildungsdiensttage zu leisten. Diese erfolgen in normaler Lage bei den meisten Armeangehörigen in Form der Rekrutenschule und den anschliessend jährlich stattfindenden Wiederholungskursen. Gemäss der Verordnung über die Militärdienstpflicht (Art. 47) leisten beispielsweise Soldaten und Gefreite 245 Ausbildungsdiensttage. Je nach Grad und Funktion erhöht sich die Anzahl zu leistender Tage. Auch die Rekrutierungstage sowie der Einrücktag und der Entlassungstag werden an diese sogenannte Ausbildungsdienstpflicht angerechnet.

Aktuell befinden sich viele Armeeangehörige jedoch nicht im Ausbildungsdienst, sondern wurden mittels einer Mobilmachung in den Assistenzdienst aufgeboten. Das Militärgesetz (Art. 65a) sieht vor, dass in diesem Fall der Bundesrat festlegt, wie viele der durch die Truppe geleisteten Diensttage an die Ausbildungsdienstpflicht angerechnet werden. Da sich der Einsatz über eine längere Zeit erstrecken kann, wird nur ein Teil davon an die Ausbildungsdienstpflicht angerechnet. Konkret werden nur jene Diensttage angerechnet, die die Armeeangehörigen in diesem Jahr ohnehin als Ausbildungsdienst hätten leisten müssen, zum Beispiel in einem ordentlichen Wiederholungskurs.

Würden alle Dienstage angerechnet, würden die Armeeangehörigen ihre Dienstpflicht rasch vollenden, ohne in den üblichen sechs Wiederholungskursen ihre Ausbildung fortzusetzen und damit ihre Einsatzbereitschaft aufrechtzuerhalten. Als Folge würden der Armee auf Jahre hinaus keine ausreichend einsatzbereiten und ausgebildeten Sanitätseinheiten mehr zur Verfügung stehen.

Schutzmassnahmen der Armee

Die vom Bundesrat beschlossene Massnahmen (Verbot von Grossanlässen) und die persönlichen Hygiene- und Verhaltensmassnahmen des Bundesamtes für Gesundheit gelten auch für die Soldaten; sie sind strikte einzuhalten und der Dienstbetrieb hat sich diesen Massnahmen anzupassen.

Darüber hinaus hat die Armee Massnahmen getroffen, damit das Risiko, dass der Virus eingeschleppt wird, eingeschränkt wird:

  • Befragung beim (Wieder-)Einrücken
  • Einschränkung des Ausgangsrayons für alle Verbände
  • Streichung von Besuchstagen und Absage weiterer (Gross-)Anlässe
  • Straffung der Urlaubsregelung
  • Telearbeit für Mitarbeitende der Armee
     

  • Arbeitshilfe
    Behelf für die Umsetzung der Verhaltens- und Hygienemassnahmen im Rahmen COVID-19
    PDF, 16 Seite[n], 5 MB

Die Regelungen für die Armee lauten:

  • Die vom Bundesamt für Gesundheit verordneten Hygienemassnahmen und das Social Distancing sind im Freizeitbereich kompromisslos umzusetzen. 
  • Im Rahmen von militärischen Ausbildungen und Einsätzen ist die Vorgabe von mindestens 2 Metern Abstand grundsätzlich einzuhalten.
  • Dort, wo die Ausbildung dies nicht zulässt – beispielsweise bei der Ausbildung mit Fahrzeugen oder bei der sanitarischen Ausbildung – haben die Involvierten zum Schutz Masken zu tragen. Pro Person werden drei Masken für die Ausbildung abgegeben.

Die Gesundheit der Angehörigen der Armee hat oberste Priorität. Darum werden von den Soldaten im Assistenzdienst die Social Distance und Hygieneregeln rigoros umgesetzt. Getestet werden nur Personen, welche Grippesymptome oder Fieber aufweisen. Dadurch kann gewährleistet werden, dass die Tests den Personen zur Verfügung stehen, die sie wirklich benötigen und die Ergebnisse zeitnah vorliegen können. Flächendeckende Tests bei allen in den Assistenzdienst einrückenden Angehörigen der Armee wären nur eine Momentaufnahme und würden die Kapazitäten der zur Verfügung stehenden Tests sowie der Auswertungsmöglichkeiten übermässig strapazieren.

Mit dem militärischen Gesundheitswesen stellt die Armee die Versorgung der Armeangehörigen sicher. COVID-19 führt bei den eingesetzten Armeeangehörigen altersmässig kaum zu schweren Verläufen. Sollte es dennoch zu einem schweren Fall kommen, so ist die Armee auf die Intensivpflegeplätze ziviler Spitäler angewiesen (Beatmung).

In der Regel kann das der Armeeangehörige selber übernehmen. Primär werden die Angehörigen also vom betroffenen Armeeangehörigen selbst informiert. Bei Bedarf und in Absprache mit der medizinischen Grundversorgung der Armee wird auch durch den entsprechenden Kommandanten respektive den Truppenarzt informiert.

Unter Quarantäne wird eine Person gesetzt, die nicht à priori krank ist; Es handelt sich um eine Absonderung aus Sicherheitsgründen. In Isolation wird ein Patient versetzt, der eindeutige Symptome zeigt oder bereits positiv auf das COVID-19-Virus getestet wurde. Die Quarantäne dient der Absonderung von Personen, die einem Ansteckungsrisiko ausgesetzt waren jedoch nicht krank sind bzw. keine Symptome zeigen (Verdachtsfälle, Kontaktpersonen).

Die Quarantäne ist eine angeordnete Massnahme zur Eindämmung übertragbarer Krankheiten. Die Anordnung erfolgt in Absprache mit den zivilen und militärischen Behörden durch den Oberfeldarzt. Die Quarantäne SARS-CoV-2 dauert gemäss Vorgaben des BAG 10 Tage. Die Ausbildung kann in angepasster Form innerhalb des definierten Quarantäneperimeters trotzdem stattfinden.

Die Isolierung ist die Absonderung von kranken oder infizierten Personen. Eine sich in Quarantäne befindliche Person, die erkrankt, muss isoliert werden. Die Isolierung erfolgt in der Krankenabteilung oder im Medizinischen Zentrum der Region (MZR).

Die Isolierung ist eine angeordnete Massnahme zur Eindämmung übertragbarer Krankheiten. Die Anordnung erfolgt nach Entscheid des medizinischen Personals anhand der Vorgaben des BAG (Bundesamt für Gesundheit).

 

Diensttage, Entschädigung und Urlaube

Der Bundesrat hat entschieden, dass der Einsatz im Assistenzdienst als ordentlicher Wiederholungskurs gilt. Wer mehr Diensttage als einen ordentlichen Wiederholungskurs leistet, erhält bis zu einem zweiten Wiederholungskurs (insgesamt also maximal 38 Dienstage) an seine Ausbildungsdienstpflicht angerechnet.

 

Der Bundesrat hat beschlossen, dass die Differenz zwischen der Entschädigung aus der Erwerbsersatzordnung (EO) und dem vollen Erwerb bei Arbeitnehmenden und selbständig Erwerbenden vom Bund übernommen wird. Dieser Regelung gilt für die Dienstage, die die Armeeangehörigen über den Ausbildungsdienst hinaus leisten, der für das laufende Jahr vorgesehen war. Dies gilt rückwirkend seit Beginn des Assistenzdienstes ab dem 6. März 2020.

Sofern es die Lage erlaubt, wird Allgemeiner Urlaub durch den zuständigen Kommandanten gewährt. Die Bewilligung von Urlaub im Assistenzdienst erfolgt auf Vertrauensbasis. Als Gegenleistung wird von allen Angehörigen der Armee erwartet, dass sie sich strikt an die Hygienevorgaben halten.

Persönliche Urlaube kann der Armeeangehörige bei seinem vorgesetzten Kommandanten beantragen. Bewilligungsgründe sind Notfälle im familiären, beruflichen oder im persönlichen Umfeld. 

 

Die WK der Armee werden aufgrund Covid-19 angepasst. WK von Verbänden, welche nicht für CORONA eingesetzt sind oder Grundleistungen der Armee sicherstellen, werden ausgesetzt. Die Beurteilung erfolgt neu vierteljährlich.

Leistungen und Ausbildung

Die Armeeangehörigen unterstützen in erster Linie das zivile Gesundheitswesen. Die Sanitäts- und Spitalsoldaten verfügen über eine militärische Ausbildung, die vom Roten Kreuz anerkannt ist. Sie entlasten das Pflegepersonal beispielsweise in der Grundpflege, in der Überwachung von Patientinnen und Patienten, bei der Durchführung von Diagnosetests oder bei Transporten. Dies erlaubt es dem zivilen Pflegepersonal, sich stärker auf die Behandlung von schweren Erkrankungen zu konzentrieren. Zudem verstärken Milizangehörige die Armeeapotheke im Zusammenhang mit der Beschaffung medizinischer Ausrüstung sowie das Labor Spiez, um die Kapazitäten bei den Tests zu erhöhen.

Als weiteren Bereich unterstützt die Armee die Sicherheitsbehörden, hauptsächlich die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV). Militärpolizisten der Berufsformationen und dafür geeignete Milizformationen unterstützen die Grenzwache bei der Überwachung von Grenzübergängen und Geländeabschnitten, bei Sicherungsaufgaben im Personenverkehr oder bei der Verkehrskanalisierung. Zudem haben Armeeangehörige auch den Schutz von Botschaften übernommen, um kantonale Polizeikorps zu entlasten.

Sämtliche Einsätze der Armee erfolgen auf ein entsprechendes Gesuch der jeweiligen Kantone oder Behörden auf Bundesebene. Gesuche sind aus sämtlichen Kantonen sowie aus dem Fürstentum Liechtenstein eingegangen.

Die Armee kommt subsidiär in den Einsatz, das heisst im Auftrag und mit der Einsatzverantwortung des zivilen Leistungsbezügers. In einer einsatzbezogenen Ausbildung werden die Armeeangehörigen befähigt, die ihnen zugewiesene Aufgaben zu erfüllen. Bezogen auf das Gesundheitswesen: Es wird also beispielsweise kein Soldat im Behandlungszimmer oder am Operationstisch stehen – dort arbeitet immer noch der qualifizierte Arzt. Aber im Hintergrund kann ein Soldat dafür sorgen, dass ausreichend sterile Geräte zur Verfügung stehen. Damit entlastet er das Spitalpersonal ganz allgemein. Zudem verfügt die Armee über in der Schweiz einmalige Mittel im Gesundheitswesen, zum Beispiel die leichten Sanitätswagen, in denen der Fahrer Patient räumlich getrennt ist. Die Armee trainiert solche subsidiären Einsätze im Rahmen der definierten Leistungsprofile.

In der «einsatzbezogenen Ausbildung» (EBA) wird ihnen das Wissen und Können vermittelt, das zur Erfüllung des Auftrages nötig ist. Die Inhalte der sanitätsdienstlichen EBA werden durch den ASTAB Sanität (Oberfeldarzt) definiert und sind auf die mögliche Leistungserbringung ausgerichtet.

  • Sanitätsdurchdiener (1 bis 2 Sanitätszüge)
  • 4 Spitalbataillone (alle Miliz mit erhöhter Bereitschaft)
  • 8 Sanitätskompanien (5 davon Miliz mit erhöhter Bereitschaft)
  • 1 Sanitäts Logistik Bataillon (zur Unterstützung der Armeeapotheke)
  • 1 Sanitäts Support Bataillon (ein Spezialisten Pool im medizinischen Bereich.
     

Hauptleistung: Personelle Unterstützung in der Allgemeinen Grund- und Behandlungspflege (Low Level Care Patienten) Qualität: Pflegehelfer/in SRK = Grund-Kompetenz / CURAFIT.

Nebenleistungen: Personelle Unterstützung in der Qualität als Helfer.

  • Interner Transportdienst (Spit Sdt Betr D / AdA Trsp Z)
  • Reinigung (Spit Sdt Betr D)
  • Wäscherei (Spit Sdt Betr D) 
  • Spitallogistik (San Log Sdt) 
  • (Zentral-) Sterilisation (Spit Sdt Hyg D) 
  • Spitalküche (Köche / Trp Köche)
     

Grundsätzlich ja. Allerdings hat die Armee entschieden, dass gerade Ärzte nach Rücksprache mit dem Oberfeldarzt durch das Personelle der Armee ihren Dienst verschieben können.

  • Für weitere Fachpersonen, die im zivilen Gesundheitswesen tätig und in einer Sanitätsformation der Armee eingeteilt sind, gilt, dass diese bei einem Aufgebot zwingend in den Dienst einrücken müssen. Ihr Knowhow wird für die Unterstützung der Einsatzbezogenen Ausbildung (EBA) benötigt. Auf ein Gesuch hin können sie aber nach drei Tagen durch ihren Kommandanten entlassen werden.
  • Für weitere Fachpersonen, die ausserhalb einer Sanitätsformation eingeteilt sind, werden allfällige Dienstverschiebungsgesuche grosszügig behandelt.
  • Für Angehörige des Rotkreuzdienstes gilt, dass allfällige Dienstverschiebungsgesuche nach Rücksprache ihrer Dienststelle mit dem Oberfeldarzt entschieden werden.

 

Ausrüstung, Militärspitäler und Betten

Die Armee hat die Beschaffung von weiteren Beatmungs- und Monitoringgeräten in die Wege geleitet. Zusätzlich zu den bestehenden rund 100 Einheiten werden weitere rund 900 Einheiten beschafft und in Tranchen geliefert..

Im Rahmen des Koordinierten Sanitätsdienstes (KSD) kann die Armee in 7 bezeichneten Zivilspitälern mit Sonderstatus KSD und im Militärspital Einsiedeln je 100 Betten in der allgemeinen Grund- und Behandlungspflege (Low Level Care) betreiben. Diese 800 Betten befinden sich in unterirdischen Anlagen, welche für die Bewältigung der Corona-Epidemie wenig geeignet sind. Daher konzentriert sich die Armee darauf, das zivile Gesundheitswesen in dessen eigenen Infrastrukturen zu unterstützen. Die dafür vorgesehenen Formationen können nach Aufgebot und kurzer Ausbildungsphase innerhalb von zwei bis vier Tagen eingesetzt werden.

Im Kernbestand der Armee sind:

  • Militärspital Einsiedeln

Verkauft wurden:

  • Militärspital Disentis, Verkauf 2017 an Kloster Disentis
  • Militärspital Langnau, Verkauf 2017 an Gemeinde Langnau
  • Militärspital Fiesch, Verkauf an Kanton Wallis 2011
  • Militärspital Glarus, Verkauf an Gemeinde Glarus 2014
  • Militärspital Nottwil, Verkauf an Paraplegikerstiftung 2015


Im Dispositionsbestand der armasuisse Immobilien sind:

  • Militärspital Obergösgen, theoretisch nutzbar nur mit sehr grossem Aufwand, im Dispo seit 2007 (> Jahr)
  • Militärspital Muotathal, theoretisch nutzbar mit mittlerem Aufwand, im Dispo seit 2016 (> Monate)
  • Militärspital Schattdorf, theoretisch nutzbar mit mittlerem Aufwand, im Dispo seit 2019 (> Monate)

Eine Wiederinbetriebnahme steht nicht zur Diskussion. Für die Bewältigung einer Virus-Epidemie erachten die medizinischen Spezialisten zudem unterirdische Anlagen als wenig geeignet (enge Platzverhältnisse, aktuell ungenügender Ausbaustandard).
 

Der Abbau von Militärspitälern erfolgte aufgrund der veränderten politischen Lage und der Anpassung an die Grösse der Armee. Im Sinne der Priorisierung der Ressourcen haben Politik und Armeeführung die Militärspitalinfrastrukturen auf ein absolutes Minimum von einem Militärspital reduziert.

Weitere Aufgaben der Armee

Die Armee muss – ungeachtet der aktuellen Corona-Krise – die Bevölkerung vor dem gesamten Spektrum möglicher Bedrohungen und Gefahren schützen. Die Bundesverfassung gibt der Armee den Auftrag, in allen Lagen die Einsatzbereitschaft ihrer Truppen sicherzustellen. Das bedeutet, dass auch in dieser ausserordentlichen Lage Schiessausbildung betrieben werden muss und dass die Luftwaffe Luftpolizeidienst leistet. Wenn Jet-Piloten während Wochen oder gar Monaten nicht mehr trainieren könnten, würden sie ihre Fähigkeiten einbüssen, die Bevölkerung vor Bedrohungen im und aus dem Luftraum zu schützen, beispielsweise auch im Luftpolizeidienst. Zudem bedeutet das auch, dass die Armee Teile von Waffenplätzen, die sie sonst der Zivilbevölkerung für Freizeitaktivitäten zur Verfügung stellt, für die Ausbildungstätigkeiten sperren muss.

Die Armee prüft laufend, in welchen Bereichen es mit Blick auf die Bereitschaft angezeigt und möglich ist, Ausbildung und Training zu reduzieren.Der Kommandant Luftwaffe hat entschieden, den Trainingsbetrieb auf ein temporär vertretbares Minimum zu reduzieren. Damit soll bewusst auch die Bevölkerung geschont werden, die jetzt mehrheitlich zu Hause eingeschränkt ist. Die hoheitlichen Aufgaben der Luftwaffe (Luftpolizeidienst, Such- und Rettungsdienst, Lufttransportdienst des Bundes) sowie die zunehmenden Unterstützungsleistungen mit Helikoptern für die Polizei, das Grenzwachtkorps sowie die im Assistenzdienst vorgesehenen Truppen sind jedoch sichergestellt. So werden die Flugstunden mit F/A-18 Kampfflugzeugen soweit möglich reduziert, auf Trainings-Nachtflüge der F/A-18 wird verzichtet. Die Teilnahme an zwei grossen internationalen Übungen wurde abgesagt; Trainings und Auftritte der Patrouille Suisse, des PC-7-Teams sowie die Displays mit F/A-18 und Super Puma sind bis auf Weiteres sistiert. Die Grund- und Weiterausbildung der Piloten findet jedoch weiterhin statt, um die Leistungserfüllung der Luftwaffe auch mittelfristig garantieren zu können.



Die Bedrohungen und Gefahren sind vielfältiger und unübersichtlicher geworden. Und sie treten meist unerwartet auf, wie nicht zuletzt die aktuelle Corona-Krise zeigt. Die Armee muss in einem möglichst breiten Spektrum von aktuellen und absehbaren Bedrohungen und Gefahren eingesetzt werden können.

Die Armee hat verschiedene Aufgaben. Dazu gehören Unterstützungsleistungen im Sanitätsbereich zugunsten der zivilen Behörden wie im aktuellen Fall einer Pandemie. Dafür ist die Armee auch ausgerüstet. Pandemien verdrängen aber nicht herkömmliche Bedrohungen, die durch Zuspitzung internationaler Spannungen entstehen können. Die Kernaufgabe der Armee ist und bleibt der Schutz und die Verteidigung der Schweiz und ihrer Bevölkerung vor allen Bedrohungen und Gefahren.

 

Die Bewältigung der Corona-Krise ist sehr wichtig. Wichtig ist aber auch, die Bevölkerung vor dem gesamten Spektrum möglicher Bedrohungen und Gefahren zu schützen. Dazu gehören Bedrohungen im und aus dem Luftraum. Bei der Beschaffung neuer Kampfflugzeuge geht es um Investitionen in die Sicherheit der Schweiz und ihrer Bevölkerung für einen Zeitraum von 30-40 Jahren. Dabei werden die neuen Kampfflugzeuge aus dem ordentlichen Armeebudget bezahlt. Dieses entspricht knapp 7 Prozent des Bundesbudgets. Die Armee wird auch künftig in der Lage sein, die zivilen Behörden zu unterstützen, wie das bei der Pandemie der Fall ist.

Koordinierter Sanitätsdienstes KSD

Der KSD unterstützt die Vorsorge- und Einsatzplanung. Er berät den Bundesstab Bevölkerungsschutz und unterstützt die Koordination auf Stufe Bund. Er unterstützt in diversen Bereichen das Ressourcenmanagement. Er erstellt und beurteilt die sanitätsdienstliche Lage, so z.B. im Bereich der nationalen Bettenkapazitäten und erhebt diese Daten mit dem Informations- und Einsatzsystem (IES). Der KSD steuert mit dem Sanitätsdienstlichen Koordinationsorgan (SANKO).

Der Oberfeldarzt berät den Chef der Armee in allen militärmedizinischen Bereichen und erlässt als Chef der Sanität die dazu notwendigen fachlichen Vorgaben. Er verantwortet zudem das militärische Gesundheitswesen.
 

Die Kantonsapotheken melden ihre Schutzmasken-Bedürfnisse via das Lageverfolgungszentrum der Nationalen Alarmzentrale ans Ressourcenmanagement Bund (ResMaB). Innerhalb des ResMaB (in Zusammenarbeit mit dem Kommando Operationen der Armee, dem Bundesamt für Gesundheit und dem Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung) erfolgt dann die Zuteilung durch den KSD via Armeeapotheke. Logistisch kann die Zuteilung von Seiten der Armeeapotheke mindestens bis an bezeichnete Anlieferpunkte (KantonsapothekerInnen) im Kanton erfolgen.

Die Armeeapotheke als Beschaffungsstelle des Bundes für medizinisch-pharmazeutische Produkte lagert im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit medizinische Masken für das schweizerische Gesundheitswesen.  Zudem hat sie für die Armee (Medizinische Grundversorgung sowie Sanitäts- und Spitalformationen inklusive den entsprechenden Schulen) Desinfektionsmittel eingelagert.

Armeeapotheke

Mit Beschluss des Bundesrates vom 20. März 2020 ist die Armeeapotheke mit der Beschaffung der Gesundheitsgüter für das gesamte Gesundheitswesen beauftragt worden. Mit dem Auftrag hat die Armeeapotheke auch das entsprechende Budget und die Beschaffungsvorgaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) erhalten. Das BAG bestimmt in Koordination mit den Kantonen die zu beschaffende Menge der Gesundheitsgüter. In Bezug auf Hygienemasken hat die Armeeapotheke die Beschaffungsvorgaben Anfang April bereits erfüllt. Für die Kommunikation der Bestandsmengen ist das BAG zuständig.

Die Armeeapotheke kann auf der Basis des Bundesgesetzes über die wirtschaftliche Landesversorgung (LVG) und dessen Ausführungsverordnung «mit Aufgaben der wirtschaftlichen Landesversorgung» beauftragt werden. Bis am 20. März 2020 hatte die Armeeapotheke keinen solchen Auftrag. Der Auftrag der Armeeapotheke beschränkte sich bis dahin darauf, jederzeit die Versorgung der Armee und der Bundesverwaltung mit Sanitätsmaterial sowie die Versorgung der Armee mit Arzneimitteln sicherzustellen.

Die Bedürfnisse des Gesundheitswesens werden in den Kantonen zentral erfasst und auf Bundesebene beurteilt und priorisiert: Die Maskenbedürfnisse werden durch die Kantone an die Nationale Alarmzentrale (NAZ) gemeldet. Die Zuteilung erfolgt durch den Koordinierten Sanitätsdienst in Abstimmung mit BAG, BWL, BABS und dem Kommando Operationen (VBS). Die Auslieferung erfolgt durch die Armeeapotheke.

Nein. Die Armeeapotheke verfügt über ein Labor, in welchem Wirkstoffe und Fertigprodukte auf ihre Qualität überprüft werden können. Darin können jedoch keine Wirkstoffe hergestellt werden.

Die Armee versucht, wenn möglich auf europäische Wirkstoffhersteller zu fokussieren. Dies ist aber oftmals nicht möglich, da in den letzten 20 Jahren sehr viele Wirkstoffhersteller nach Asien / Indien «abgewandert» sind.  

Die Eigenherstellung der Armeeapotheke umfasst vor allem Produkte wie Antidota («Gegengifte»), Antibiotika, starke Schmerzmittel, Anästhetika, Notfallmedikamente wie beispielsweise Adrenalinlösungen, verschiedene Infusionslösungen, chirurgische Spüllösungen und Desinfektionsmittel. Die Desinfektionsmittelherstellung ist momentan stark eingeschränkt möglich, da die entsprechenden Rohstoffe fehlen. Zudem verfügt die Armeeapotheke über keine eigene Wirkstoffproduktion.

Die Armeeapotheke kann selber keine Schutzartikel wie beispielsweise Masken herstellen.
 

Mobilmachung der Armee

Zuerst werden die Verbände zum Einsatz kommen, die sich im regulären Truppendienst befinden. Rekrutenschulen, Durchdiener und Wiederholungskurse werden wo erforderlich verlängert. In gewissen Bereichen müssen zusätzlich Truppen mobilisiert werden. Das betrifft insbesondere Armeeangehörige aus Milizformationen mit hoher Bereitschaft. Zu diesen Formationen gehören unter anderem alle vier Spitalbataillone sowie für Sanitätskompanien. Sie können nach dem Entscheid zur Mobilisierung innert vier Tagen in den Einsatz gebracht werden. Die Auslösung ist am 16. März 2020 erfolgt.

Um auf die weitere Lageentwicklung rechtzeitig und adäquat reagieren zu können, hat der Bundesrat das VBS zudem ermächtigt, auch Truppen, die nicht zu den Milizformationen mit hoher Bereitschaft gehören, je nach Bedarf der zivilen Behörden aufzubieten. Das kann bedeuten, dass gewisse Truppen vorübergehend mobilisiert und vorsorglich für den Einsatz ausgebildet werden. Nach einer Ausbildung von wenigen Tagen werden sie wieder aus dem Dienst entlassen und können später für einen Einsatz aufgeboten werden, wenn entsprechende Gesuche der Kantone eintreffen.

Die Armee entzieht den Gesundheitswesen keine dringend benötigten Kräfte. Ärzte, die für die Notfallversorgung der COVID-19-Patientinnen und -Patienten benötigt werden, leisten dem Marschbefehl keine Folge und rücken nicht ein. Sie werden vom Oberfeldarzt auf Gesuch hin rückwirkend dispensiert. Der Oberfeldarzt prüft alle Gesuch persönlich.

Eingerückte Ärzte werden nur dann im Dienst behalten, wenn dies die einsatzbezogene Ausbildung oder die medizinische Versorgung der Truppe zwingend erfordert. Sonst werden sie aus dem Dienst entlassen.


Der Armeeangehörige muss vollständig (inklusive der persönlichen Waffe) ausgerüstet einrücken, analog zum Ausbildungsdienst.

Verpflegung (inklusive Trinken) für 2 Tage (Haltbare Lebensmittel, die ohne Kühlung aufbewahrt werden können und keiner Zubereitung bedürfen). Der Armeeangehörige erhält dafür eine Entschädigung.

Ja, bei Mobilmachung haben alle Eingeteilten der betroffenen Formationen einzurücken, unabhängig von geleisteten Ausbildungsdiensten.

Ja, die Alarmmitteilung per eAlarm gilt als Aufgebot. Das Tragen der Uniform berechtigt in den ersten 4 Tagen zur unentgeltlichen Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel. Marschbefehle werden im Nachhinein zugestellt.

In jedem Fall einrücken. Wenn später rechtliche Aspekte zum Tragen kommen, wird die Armee dies regeln.

Er muss seinen Kommandanten über Verspätung orientieren und so rasch wie möglich einrücken.

Ja, sofern er reisefähig ist. Er muss sich beim Einrücken beim Kommandanten oder Truppenarzt melden und ein Arztzeugnis vorweisen. Wenn er nicht reisefähig ist, muss er das Arztzeugnis seinem Kommandanten zukommen lassen.

Armeeangehörige, die noch ausbildungsdienstpflichtig und eingeteilt sind, werden durch die Armee beurteilt. Sind diese geeignet und besteht ein Bedarf nach ihren Fähigkeiten und Kenntnissen, werden sie aufgeboten. Nicht mehr Dienstpflichtige werden an das kantonale Führungsorgan ihres Wohnkantons verwiesen. Sie können als freiwillige Helfer ihre Dienste in einer zivilen Gesundheitsorganisation leisten.

An die Truppe

22.04.2020 | Entschädigung AdA COVID-19

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. April 2020 beschlossen die Verordnung über die Entschädigung von Angehörigen der Armee im Assistenzdiensteinsatz zur Bewältigung der Corona-Pandemie (COVID-19-Verordnung Entschädigung Angehörige der Armee) rückwirkend auf den 06. März 2020 in Kraft zu setzen.

Die Details dieser Verordnung sowie die Umsetzung werden momentan erarbeitet und sind ab 01. Mai 2020 hier aufgeschaltet.

  • Fragen und Antworten
    Die Vereinbarkeit von Assistenzdienst, Familie und Arbeit stellt Angehörige der Armee vor grosse Herausforderungen. Der Sozialdienst der Armee (SDA) unterstützt Sie in dieser Situation und steht Ihnen beratend zur Seite.
    14.04.2020 | PDF, 2 Seite[n], 246 KB
  • LAVORO
    Stellensuche und Wiedereinstieg ins Berufsleben nach dem Asistenzdienst und der Rekrutenschule
    16.04.2020 | PDF, 1 Seite[n], 239 KB
  • Merkblatt Erwerbsersatzentschädigung
    23.03.2020 | PDF, 10 Seite[n], 612 KB


Der richtige Handgriff zählt!
Als Ergänzung zur Sanitätsgrundausbildung erhalten alle sich im Einsatz befindlichen Angehörigen der Armee eine ergänzende Low-Level-Care-Schulung, um für den Dienst in Spitälern und Altersheimen gerüstet zu sein. Das Zentrum für elektronische Medien (ZEM) hat hierfür zusammen mit den Spital Schulen 41 in Moudon sechs Kurzlehrfilme realisiert, die für eine videogestützte Ausbildung der Truppe schweizweit zur Verfügung stehen. Die Themen umfassen Hilfestellung beim Essen und Trinken, Oberflächen- und Bodenreinigung, Handhygiene und die Mobilisation von Patienten. Jeder Handgriff soll sitzen.

Hilfe für PatientInnen beim Essen und Trinken

Oberflächendesinfektion

Persönliche Handhygiene

Pflege der Haut

Handdesinfektion

Mobilisation

Liebe Armeeangehörige

«Ich danke Ihnen und Ihren Familien im Namen der Landesregierung von ganzem Herzen für Ihren Einsatz in diesen ausserordentlichen Zeiten. Ich weiss, dass ich auf Sie zählen kann – Die Bevölkerung zählt auf uns.» Bundesrätin Viola Amherd, Chefin VBS, wendet sich an die Armeeangehörigen im Dienst.

«Wir sind bereit. Wir werden unsere Aufträge erfüllen und die Spitäler unterstützen. Die Truppe kann das.» Der Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, dankt seinen Angehörigen der Armee: «für ihren Einsatz und ihr Engagement für unser Land.» Der Bundesrat hat heute entschieden, dass in den nächsten Wochen und Monaten die Armee die zivilen Behörden unterstützten wird und dafür eine Mobilmachung für gewisse Einheiten ausgelöst wird.

Information des Oberfeldarztes an die Truppe zum Thema COVID-19

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 breitet sich weiter aus. Es ist die Ursache für die Erkrankung mit Namen COVID-19. Von China ausgehend gibt es jetzt in mehreren Ländern Ansteckungsherde. Besorgniserregend sind die Entwicklungen der letzten Tage in Norditalien.

Das Virus verbreitet sich über eine Tröpfcheninfektion oder Schmierinfektion. Auch Menschen ohne Erkrankungssymptome können den Erreger übertragen.

Die Dauer zwischen Ansteckung und Ausbruch beträgt 2–14 Tage. In der Hälfte der Fälle entwickeln sich keine Symptome. Weitere 40% entwickeln Symptome einer milden Grippe. 10% der Fälle entwickeln eine Lungenentzündung, welche eine Spitalbehandlung erfordert. Schwere Verläufe treten fast ausschliesslich bei über 60-Jährigen und bei Vorerkrankungen auf.

Besondere Situation in der Schweizer Armee

Mit Ansteckungen ist auch in der Armee jederzeit zu rechnen. Sowohl das zivile als auch militärische Gesundheitswesen sind gut auf diese Situation vorbereitet.

Zu treffende Massnahmen

  • Wer sich krank fühlt, muss umgehend Zugang zu einer Krankenvisite erhalten;
  • Persönliche Hygiene- und Verhaltensmassnahmen gemäss Merkblatt sind strikte einzuhalten;
  • Der Dienstbetrieb hat sich diesen Massnahmen anzupassen.

Weitergehende Massnahmen können jederzeit angeordnet werden.

Im Falle einer massgeblichen Lageveränderung erfolgt ein Update.

armee@media

Armée: engagement redimensionné

RTS

Plus de la moitié des soldats engagés depuis le début de la crise ont terminé leur service. Venu en renfort pour le personnel soignant dans les hôpitaux et EMS, il peuvent maintenant progressivement rentrer à la maison. Damien de Rocco, médecin de troupe, bataillon hôpital 2, Shkumbim Tora, soldat, compagnie sanitaire 1, Capitaine Gabriel Malgioglio, commandant compagnie sanitaire 1, s'expriment.

RTS Un / Le journal 19h30

Maske auf! – Der Corona-Armee-Report

srf

22.04.2020 | Maske auf! – Der Corona-Armee-Report Es ist die grösste Mobilmachung seit dem Zweiten Weltkrieg. Doch statt zu marschieren, helfen Soldaten und Rekruten im Altersheim. Desinfektionsspray und Mundschutz statt Tarnanzug und Sturmgewehr. Wie schlägt sich die Armee im Kampf gegen den unsichtbaren Feind? Die Armee-Reportage an der Virus-Front. An der Theke zieht Verteidigungsministerin Viola Amherd eine erste Bilanz und nimmt auch zu Kritik am historischen Armee-Einsatz Stellung.

SRF 1 / Rundschau, 20:05 Uhr

Il TG nella farmacia dell'esercito

rsi

21.04.2020 | Visita alla farmacia dell'esercito, che ha assunto un'importanza strategica per il Paese. Ha ricevuto il compito di acquisire e distribuire urgentemente centinaia di milioni di mascherine, con un credito massimo di 2,1 miliardi di franchi. Le spiegazioni di Markus Näf, coordinatore per l'approvvigionamento Coronavirus.

RSI LA 1 / Telegiornale

Déconfinement - le rôle du masque

RTS

21.04.2020 | Visite de la pharmacie de l'armée, devenu un lieu d'importance stratégique pour le pays. C'est-elle qui devra acquérir les centaines de millions de masques que la Suisse veut commander d'urgence pour plus de 2 milliards de francs. Au micro: Brigadier Markus Naef (DDPS).

RTS La 1ère | Le journal 19h30

Im Auftrag des Bundes hat die Armee begonnen, Hunderte Millionen Masken einzukaufen

srf

21.04.2020 | Palettenweise kommen die Schutzmasken aus China nun in der Armeeapotheke bei Bern an. Die Armee will maximal 2,1 Milliarden Franken für Schutzmaterial ausgeben. Es soll den Bedarf bis im August abdecken. Bericht mit Ausführungen von Markus Näf, Corona-Beschaffungskoordinator Armee.

SRF 1 / Tagesschau, 19:30 Uhr

Armeechef über den Corona-Einsatz: «Es war ein prägendes Gefühl, die Armee dort einsetzen zu können, wo es sie braucht.»

17.04.2020 | Kaum war er im Amt, musste er den grössten Ernsteinsatz seit dem Zweiten Weltkrieg auslösen. Bald schickt Thomas Süssli aber bereits wieder erste Soldaten nach Hause. Im Interview spricht der neue Armeechef über Corona, flache Hierarchien und den Kulturwandel, den er durchsetzen will.

NZZ / 16.04.2020

Unterwegs mit dem Grenzwachtkorps an der grünen Grenze

srf

02.04.2020 | Das Grenzwachtkorps allein kann im Moment die Schweizer Grenze nicht sichern. Um das Einreiseverbot durchsetzen, hilft nun die Armee aus.

SRF 1 / 10vor10, 21:50 Uhr

Interview avec le brigadier Raynald Droz

RTS

01.04.2020 | Le brigadier Raynald Droz, chef de l'état-major du commandement des opérations, sera l'invité de La Matinale le 1er avril pour discuter de l'engagement de l'Armée suisse contre le coronavirus.

RTS La 1ère | La Matinale 07.30

Der gestählte Brigadier Droz ist der heimliche Held der Corona-Krise

30.03.2020 | Raynald Droz koordiniert die erste Armeemobilisierung seit dem Zweiten Weltkrieg. Das Militär hätte keinen Besseren schicken können.

NZZ / 30.03.2020

Thomas Süssli, Chef der Schweizer Armee

srf

26.03.2020 | Er ist erst seit drei Monaten im Amt – und schon steht er vor einer grossen Bewährungsprobe: Thomas Süssli, Chef der Schweizer Armee. Wegen der Corona-Pandemie kommt es zur grössten Ernstfall-Mobilisierung der Schweizer Armee seit dem Zweiten Weltkrieg.

SRF 1 / Tagesgespräch 13:00 Uhr

Coronavirus: «Si quelqu’un avait voulu fomenter un acte radical, réfléchi et très efficace, il ne s’y serait pas pris autrement!»

heidi_nesw

24.03.2020 | Dans cette interview, le brigadier Raynald Droz, chef de l'état-major du Commandement des Opérations, aborde différents aspects de l'engagement de l'armée contre le coronavirus.

Heidi.news

Corona – An der Front

srf

24.03.2020 | Sie setzten die eigene Gesundheit auf Spiel, um Infizierten zu helfen. Sie verzichten auf ihr Privatleben, um Leben zu retten. Ärztinnen und Ärzte sowie das Pflegepersonal sind die stillen Heldinnen und Helden der Coronakrise. Wie gehen sie mit der Belastung um?

SRF / Club 22:25 Uhr

Le coronavirus en chiffres et en cartes

RTS

24.03.2020 | Le nombre de cas de coronavirus continue de croître en Suisse et dans le monde, ainsi que le nombre de décès. Le point à travers nos cartes, graphiques et infographies.

RTS / RTS Info

Speciale Coronavirus

rsi

23.03.2020 | Una serata per fare il punto sulla pandemia, le sue conseguenze per il sistema sanitario, la scuola e l'economia .

RSI LA 2 / 60 minuti

Die Coronavirus-Pandemie trifft die Schweiz nicht ganz unvorbereitet

srf

18.03.2020 | In einer Grossübung vor 6 Jahren wurde genau ein solches Szenario geübt. Der Bund zog aus der Übung Lehren, trotzdem gibt es weiter Defizite. Interview mit André Duvillard, Delegierter Sicherheitsverbund Schweiz.

SRF 1 / Tagesschau 18.00

Die Schweizer Armee macht mobil

srf

18.03.2020 | Mobilmachung: Korpskommandant zieht positive erste Bilanz

Radio SRF 1 / HeuteMorgen 07.00

«Die Armee produziert Desinfektionsmittel für Spitäler»

srf

17.03.2020 | Desinfektionsmittel für die Hände sind derzeit äusserst gefragt. Auch Gesundheitseinrichtungen haben Mühe, an genügend Mittel zu kommen. Deshalb beliefert die Armee Spitäler. Doch auch die Armeeapotheke in Ittigen hat Schwierigkeiten, zu den Rohstoffen zu kommen, wie der oberste Armeeapotheker im Interview erklärt.

Regionaljournal Bern Freiburg Wallis

Coronavirus: Armee mobilisiert per «E-Alarm»

srf

17.03.2020 | Wegen des Coronavirus löst der Bundesrat den grössten Schweizer Militäreinsatz seit dem Zweiten Weltkrieg aus. 8000 Armeeangehörige sollen primär dem Gesundheitswesen unter die Arme greifen, darunter 3000 Sanitätssoldaten. Unterdessen gibt es auch in der Armee mehrere bestätigte Corona-Fälle. Einige Bereiche wurden in Quarantäne versetzt. Interview mit KKdt Thomas Süssli, Chef der Armee.

SRF 1 / Tagesschau Hauptausgabe

Medienservice

Fotos und Videos von Angehörigen der Armee im Einsatz für die Entlastung der zivilen Gesundheitsbehörden. Die Sammlung wird laufend ausgebaut.