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MitteilungVeröffentlicht am 31. Januar 2023

«Kritisches Denkvermögen gefragt»

Interview mit Alessia Ferrari, Übersetzerin im Sprachdienst Generalsekretariat VBS.

Übersetzerin Sprachdienst

 

Wie erklären Sie einem Freund, einer Freundin oder Ihrer Familie, was Sie genau im VBS machen bzw. welcher Arbeit Sie im VBS nachgehen?

Ich übersetze Texte verschiedenster Art in die italienische Sprache, also zum Beispiel Verordnungen, Reglemente, Vorstösse, Medienmitteilungen und Reden, aber auch Briefe, Beiträge für Internet und Intranet, Broschüren usw. Zu meiner Arbeit gehören zudem viele Recherchearbeiten, um die passende Terminologie zu finden. Ebenso die Revision der Texte von Kolleginnen und Kollegen oder von externen Übersetzern sowie die Kontaktaufnahme mit Kunden, um offene Fragen zu klären.

Welche Eigenschaften sind wichtig für die Ausübung Ihrer Tätigkeit?

Am wichtigsten sind ausgezeichnete Kenntnisse der Ausgangs- und Zielsprache. Man übersetzt immer in die eigene Muttersprache, was vielen Laien nicht bekannt ist. Oftmals wird angenommen, dass Sprachferienkenntnisse genügen, um rasch etwas zu übersetzen, das ist aber definitiv nicht der Fall. Man braucht zudem gute Kenntnisse unseres politischen Systems und der Bundesverwaltung und wenn man im VBS arbeitet, besonderes Interesse an Themen der Landesverteidigung. Nicht zuletzt sind ein kritisches Denkvermögen sowie ein bisschen Kreativität wichtig.

Was ist das Einzigartige, das Spezielle an Ihrer Aufgabe?

Wir behandeln alle Themen, die das Departement betreffen; von den Leistungen der Sportsoldaten bis zur Beschaffung der Kampfjets. Wir müssen in der Lage sein, rasch von einem Thema zum anderen zu «switchen». Das gute Arbeitsklima im Team erlaubt einen konstruktiven Austausch und gibt die nötigen Impulse, um übersetzungstechnische Probleme zu lösen.

Warum können Sie das Generalsekretariat VBS als Arbeitgeber empfehlen?

Im GS-VBS gibt es gute Anstellungsbedingungen, Flexibilität und die Möglichkeit Teilzeit zu arbeiten. Nicht zuletzt hat sich mit der Pandemie das Homeoffice als wichtige Arbeitsform bewährt. Im GS-VBS wird man zudem auch als Mensch geschätzt und nicht nur als Maschine angesehen; dies ist nicht in allen Betrieben selbstverständlich.

Was Sie uns sonst noch zum Thema Arbeitgeber VBS sagen möchten…

Die Themenvielfalt im VBS ist grösser und weniger «trocken», als man gemeinhin denkt. Wir haben auch einen relativ hohen Frauenanteil; das VBS ist also nicht nur eine Männerdomäne.

Zur Person

Alessia Ferrari stammt aus dem Tessin, ist 50-jährig, hat eine Tochter und arbeitet seit 2016 im GS-VBS. Sie studierte Wirtschaft an der Universität Bern. Zu ihren Hobbys zählen Rennvelo fahren, Spinning, Skifahren, Snowboarden, Kochen und Essen.