Medienmitteilungen
VBS
Staatssekretär für Sicherheitspolitik in Washington D.C. für Austausch zu Sicherheits- und Verteidigungspolitik
Am 25. Februar 2026 finden Gespräche zwischen den Verteidigungsministerien der Schweiz und den USA in Washington D.C. statt. Markus Mäder, Staatssekretär für Sicherheitspolitik, leitet die Schweizer Delegation. Ziel ist es, die Sicherheitslage und die bilaterale Zusammenarbeit zu besprechen. Im Fokus stehen die sicherheitspolitische Lage in Europa und die Entwicklung der transatlantischen Beziehungen.
Umsetzung Ethik-Vorgaben: Rund 80 Prozent der nationalen Sportverbände erfüllen sämtliche Anforderungen
Seit dem 1. Januar 2025 müssen Sportorganisationen, die Finanzhilfen des Bundes beziehen, Massnahmen im Bereich der Ethik umsetzen. Das Bundesamt für Sport BASPO hat per Ende 2025 die Umsetzung der Vorgaben an eine gute Organisation und Verwaltungsführung (Good Governance) in nationalen Sportverbänden überprüft. Dabei zeigt sich, dass von 69 überprüften Verbänden rund 80 Prozent sämtliche Vorgaben erfüllen.
IC Forum 2026 in Genf – Herausforderungen und Zukunft der humanitären Hilfe im Mittelpunkt
Mehr als 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 120 Ländern werden vor Ort und online zum 5. International Cooperation Forum (IC Forum) erwartet, das am 26. und 27. Februar 2026 in Genf stattfindet. Beim IC Forum treffen sich die wichtigsten Akteure der internationalen Zusammenarbeit, um über aktuelle Herausforderungen und die Zukunft der humanitären Hilfe zu diskutieren. Die Bundesräte Ignazio Cassis und Martin Pfister sowie Tom Fletcher, UNO-Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten, und IKRK-Präsidentin Mirjana Spoljaric werden ebenfalls anwesend sein und sich mit zahlreichen internationalen Expertinnen und Experten austauschen.
Der Chef Kommando Operationen besucht die Schweizer Truppen im Kosovo
Korpskommandant Laurent Michaud, Chef Kommando Operationen, besucht vom 19. bis 20. Februar 2026 die in der Kosovo Force (KFOR) im Einsatz stehenden Schweizer Armeeangehörigen.
Besserer Schutz der kritischen Infrastrukturen in der Schweiz
Der Bundesrat will kritische Infrastrukturen, die für Bevölkerung und Wirtschaft der Schweiz essenziell sind, besser gegen Ausfälle aller Art schützen. Auch die wichtigsten elektronischen Daten von Bund, Kantonen und kritischen Infrastrukturen sollen einen besseren Schutz gegen Cyberangriffe und Manipulation erhalten. Deshalb hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 18. Februar 2026 entschieden, in Umsetzung zweier überwiesener Motionen die Arbeiten für entsprechende Gesetzesentwürfe voranzutreiben, um die Resilienz und die Datensicherheit kritischer Infrastrukturen zu verbessern.
Die Schweiz verstärkt 2027 ihren Einsatz zugunsten der friedensfördernden Mission in Bosnien und Herzegowina
An seiner Sitzung vom 18. Februar 2026 verabschiedete der Bundesrat die Botschaft zuhanden des Parlaments, die eine zeitlich befristete Verstärkung des Beitrags der Schweiz im Jahr 2027 um 12 bewaffnete Armeeangehörige zugunsten der multinationalen European Union Force in Bosnien und Herzegowina (EUFOR ALTHEA) vorsieht. Die 12 zusätzlichen Armeeangehörigen werden in den Bereichen Transport und Stabsarbeit eingesetzt. Vor dem Hintergrund der politischen Krisen im Land spielt die Mission EUFOR ALTHEA eine wesentliche Rolle für die Stabilisierung. Der Schweiz würde ihr Beitrag ermöglichen, die Europäische Union bei deren Stabilisierungsbemühungen in einer für die Schweiz wichtigen Region zu unterstützen. Der bewaffnete Einsatz muss nun vom Parlament genehmigt werden.
Brandkatastrophe Crans-Montana: Nationale Koordination für die Rückverlegung der Patientinnen und Patienten in die Schweiz
Erste Patientinnen und Patienten der Brandkatastrophe von Crans-Montana konnten aufgrund ihres verbesserten Zustandes bereits aus den Brandzentren im Ausland in die Rehabilitation in der Schweiz überführt werden. Bund, Kantone und betroffene Institutionen treffen gemeinsam Vorbereitungen, damit bei der Rückverlegung die bestmögliche Anschlussbehandlung garantiert ist und den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen möglichst gut entsprochen werden kann.
Von-Wattenwyl-Gespräche vom 13. Februar 2026
An den ersten Von-Wattenwyl-Gesprächen des Jahres am Freitag, 13. Februar 2026, ist eine Delegation des Bundesrates unter der Leitung von Bundespräsident Guy Parmelin mit den Spitzen der Bundesratsparteien zusammengekommen. Seitens der Landesregierung nahmen auch die Bundesräte Ignazio Cassis, Beat Jans und Martin Pfister sowie Bundeskanzler Viktor Rossi an den Gesprächen teil. Im Zentrum des Austausches standen die Beziehungen Schweiz-EU und die Stärkung der Sicherheit.
Aufforderung zum Obligatorischen Schiess-Programm wird digital
Im Rahmen der Digitalisierung werden auch im ausserdienstlichen Schiesswesen die Prozesse modernisiert. Angehörige der Armee erhalten die Aufforderung zum Absolvieren des Obligatorischen Programms neu digital über den Dienstmanager. Die bisherigen Prozesse bleiben während einer Übergangsphase bestehen.
Publikationshinweis: Projektbericht VBS für das 2. Halbjahr 2025
Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hat seinen Projektbericht für das 2. Halbjahr 2025 publiziert. Der Bericht im Webformat erscheint halbjährlich und gibt Auskunft über den aktuellen Stand der wichtigsten Top-Projekte des Departementes per 30. Juni und per 31. Dezember.
Die Bundesräte Martin Pfister, Ignazio Cassis und Beat Jans nehmen an der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 teil
Die Bundesräte Martin Pfister, Ignazio Cassis und Beat Jans nehmen an der Münchner Sicherheitskonferenz teil, die vom 13. bis 15. Februar 2026 stattfindet. In einem sich stark wandelnden Sicherheitsumfeld ermöglicht die Konferenz einen hochrangigen Austausch über die Stärkung der Sicherheit Europas. Auch bietet sie Gelegenheit, Werte wie Frieden und Rechtsstaatlichkeit zu fördern.
ZHAW rechnet militärische Kaderausbildung an Studiengänge an
Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) rechnet künftig in verschiedenen Studiengängen die militärische Kaderausbildung an. Als erste Fachhochschule anerkennt die ZHAW die Kaderlaufbahn als Arbeitswelterfahrung. Dies regelt eine kürzlich unterzeichnete Vereinbarung zwischen der ZHAW und der Armee.
Stand der IKT-Vorhaben im VBS
Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 11. Februar 2026 über den Stand der wichtigsten IKT-Vorhaben im VBS informiert. Dabei nahm er Kenntnis von der Umsetzung und der Wirksamkeit der ergriffenen Steuerungs- und Aufsichtsmassnahmen.
Frühzeitige Informationen vor Bedrohungen: Bundesrat will den Austausch von Luftlagedaten mit Partnern stärken
Der Bundesrat will den Schutz vor Bedrohungen aus der Luft weiter erhöhen. Er hat an seiner Sitzung vom 11.02.2026 beschlossen, Verhandlungen aufzunehmen, um internationale Abkommen zum Austausch von Luftlagedaten zu erweitern oder neu abzuschliessen. So soll die Schweiz rechtzeitig Hinweise auf potenzielle Bedrohungen erhalten – noch bevor diese den eigenen Luftraum erreichen – und wertvolle Vorwarnzeit für Bevölkerung und Armee gewinnen.
Bundesrat genehmigt internationales Übungsprogramm der Armee 2026
An seiner Sitzung vom 11. Februar 2026 hat der Bundesrat das Übungsprogramm für die internationale militärische Ausbildungszusammenarbeit 2026 genehmigt. Das Programm enthält Übungen im Rahmen der Partnerschaft für den Frieden sowie Übungen, die nicht bereits durch bilaterale Rahmenausbildungsabkommen gedeckt sind.
Erneutes vorläufiges Fahrverbot für die Schützenpanzer M113 der Armee
Bei der Instandhaltung an den Schützenpanzern des Typs M113 wurden technische Probleme am Seitenantrieb festgestellt, welche den Schützenpanzer unter Umständen lenk- und bremsunfähig machen können. Sicherheit hat höchste Priorität, deshalb hat die Armee ein vorläufiges Fahrverbot für die gesamte M113-Flotte verfügt. Betroffen sind 238 Fahrzeuge.
Von-Wattenwyl-Gespräche vom 13. Februar 2026
Die ersten Von-Wattenwyl-Gespräche des Jahres finden am Freitag, 13. Februar 2026, statt. Die Delegation der Landesregierung wird von Bundespräsident Guy Parmelin geleitet. Teilnehmen werden zudem die Bundesräte Ignazio Cassis, Beat Jans und Martin Pfister sowie Bundeskanzler Viktor Rossi. Schwerpunktthemen der Gespräche mit den Spitzen der Bundesratsparteien sind die Beziehungen Schweiz-EU und die Stärkung der Sicherheit und Verteidigung der Schweiz.Kompromisse finden
Rekrut der BODLUV RS 33 in Emmen an Meningitis erkrankt
In der BODLUV RS 33 (Rekrutenschule Bodengestützte Luftverteidigung 33) in Emmen ist ein Rekrut an einer Meningitis erkrankt. Er befindet sich in Spitalpflege. Rund 120 weitere Rekrutinnen und Rekruten werden prophylaktisch behandelt und können vorsorglich nicht in den Wochenendurlaub.
Rüstungschef auf Dienstreise in Singapur und Südkorea
Der Rüstungschef Urs Loher war vom 2. bis 6. Februar 2026 auf Dienstreise in Singapur und Südkorea. In diesem Rahmen fanden Treffen mit verschiedenen Behörden, Organisationen und Firmen statt. Zudem besuchte der Rüstungschef die Singapore Airshow 2026.
Universität Luzern und Armee lancieren CAS in Aufsuchender Seelsorge mit Schwerpunkt Armeeseelsorge
Die Theologische Fakultät der Universität Luzern und die Höhere Kaderausbildung der Armee (HKA) initiieren das Certificate of Advanced Studies (CAS) in Aufsuchender Seelsorge mit Schwerpunkt Armeeseelsorge. Dieses Weiterbildungsprogramm ist Bestandteil des Technischen Lehrgangs Armeeseelsorge.
Staatssekretär für Sicherheitspolitik in London für sicherheitspolitischen Dialog
Am 6. Februar 2026 finden Gespräche zwischen den Verteidigungsministerien der Schweiz und dem Vereinigten Königreich in London statt. Markus Mäder, Staatssekretär für Sicherheitspolitik, leitet die Schweizer Delegation. Ziel des sicherheitspolitischen Dialogs ist es, die bilaterale Zusammenarbeit in diesem Bereich zu stärken. Im Fokus stehen die aktuelle Lage in Europa sowie die Entwicklung der transatlantischen Beziehungen.
Sirenentest 2026 erfolgreich verlaufen
Am heutigen Sirenentest haben über 5'000 stationäre Sirenen in der ganzen Schweiz geheult. 99 Prozent der getesteten Sirenen funktionieren einwandfrei. Für die Alertswiss-App wurden im Verlauf des Tages über 15 Mio. Push-Mitteilungen verschickt. Mehrere Kantone testeten zusätzlich ihre mobilen Sirenen.
Bundesrat Martin Pfister unterstützt Schweizer Sportlerinnen und Sportler an Olympischen Winterspielen Milano Cortina
Der Chef des Eidgenössischen Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS, Bundesrat Martin Pfister, besucht die Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 und unterstützt vor Ort die Schweizer Sportlerinnen und Sportler. Er nutzt die Gelegenheit auch, um sich mit hochrangigen Funktionärinnen und Funktionären verschiedener Sportverbände und Sportinstitutionen über sportpolitische Themen auszutauschen.
Stellvertretende Staatssekretärin für Sicherheitspolitik am Gipfel in Spanien zu verantwortungsvoller Nutzung von künstlicher Intelligenz im Militärbereich
Vom 4. bis 5. Februar 2026 findet in A Coruña, Spanien, der dritte Gipfel zur verantwortungsvollen Nutzung von Künstlicher Intelligenz im Militärbereich (Responsible Use of AI in the Military Domain, REAIM) statt. Die stellvertretende Staatssekretärin für Sicherheitspolitik, Pälvi Pulli, leitet die schweizerische Delegation.
Brandkatastrophe Crans-Montana: Schweizer Fachteams besuchten Patientinnen und Patienten in ausländischen Verbrennungszentren
Die zwei am 21. Januar aktivierten Swiss Contact Teams (SCTs) besuchten bis am 30. Januar alle Patientinnen und Patienten mit Schweizer Staatsbürgerschaft oder Wohnsitz in der Schweiz, welche in Spezialkliniken in Belgien, Deutschland, Frankreich und Italien behandelt werden. Die Besuche zeigten, dass die bestmögliche medizinische Versorgung weiterhin sichergestellt und die internationale Solidarität sehr gross ist. Die Absprachen mit dem medizinischen Fachpersonal und Angehörigen vor Ort sind eine wichtige Grundlage für die Vorbereitung und Koordination der Weiterbehandlung.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz veröffentlicht eine Vorlage für Notfallpläne zum besseren Schutz von Kulturgütern im Krisenfall
Kulturgüter haben nicht nur künstlerischen und historischen Wert, sie sind auch identitätsstiftend für die Gesellschaft und die Schweiz. Notlagen können Kulturgüter genauso bedrohen wie Wasser- oder Feuerschäden. Auch in bewaffneten Konflikten wird das kulturelle Erbe eines Landes oft gezielt angegriffen. Zur Verstärkung des Kulturgüterschutzes veröffentlicht das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) eine neue, digitale Vorlage, die kulturellen Institutionen und verantwortlichen Personen ermöglicht, Schutzmassnahmen für die in ihrer Obhut stehenden Kulturgüter zu planen.
Eine Delegation des Bundesamts für Bevölkerungsschutz reist nach Österreich, um den Austausch mit den Amtskolleginnen und Amtskollegen zu stärken und die Katastrophe von Crans-Montana zu thematisieren
Eine Delegation des Bundesamts für Bevölkerungsschutz (BABS) war am 29. und 30. Januar 2026 in Österreich, um dort die Amtskolleginnen und Amtskollegen der Direktion Organisation, Ressourcen und Krisenmanagement (ORK) zu treffen. Gegenstand der Diskussionen waren verschiedene künftige, aber auch aktuelle Themen, insbesondere die Brandkatastrophe von Crans-Montana, die in der Silvesternacht zahlreiche Opfer forderte. Erörtert wurde die effiziente Zusammenarbeit mit mehreren europäischen Ländern, die der Schweiz im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismus (UCPM) Hilfe leisteten.
Milano/Cortina 2026: Rekordanteil auch bei den Sportsoldatinnen und Sportsoldaten
94 der 175 Schweizer Athletinnen und Athleten an den Olympischen Winterspielen in Milano/Cortina sind Sportsoldatinnen und Sportsoldaten und werden von der Spitzensportförderung der Armee für Trainings und Wettkämpfe unterstützt. Damit erreicht die Spitzensportförderung der Armee einen neuen Höchstwert.
Sirenen und Alertswiss werden am 4. Februar 2026 getestet
Am Mittwoch, 4. Februar 2026, findet in der ganzen Schweiz der Sirenentest statt. Mit dem Test werden die rund 5'000 Sirenen Jahr für Jahr überprüft, damit sie im Ereignisfall zuverlässig alarmieren. Zum Test gehören auch Meldungen via die Alertswiss-App. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) fordert die Bevölkerung auf, den Test als Gelegenheit zur Überprüfung der persönlichen Vorsorge im Hinblick auf ein Ereignis zu nutzen.
Verschlechterte Bedrohungslage: Befristete Mehrwertsteuer-Erhöhung zur Stärkung der Sicherheit
Angesichts der verschlechterten geopolitischen Lage will der Bundesrat die Sicherheit und Verteidigung der Schweiz substanziell stärken. Dafür sind zusätzliche Mittel von rund 31 Milliarden Franken nötig – für zivile Bundesstellen mit Sicherheitsaufgaben sowie für die Armee. Zur Finanzierung sieht der Bundesrat eine befristete, zweckgebundene Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,8 Prozentpunkte ab 2028 für zehn Jahre vor. Diese zusätzlichen Einnahmen fliessen in einen verschuldungsfähigen Rüstungsfonds. Gemeinsam mit dem Entlastungspaket 2027 wird dadurch die Basis für einen ausgeglichenen Bundeshaushalt geschaffen. An seiner Sitzung vom 28. Januar 2026 hat der Bundesrat das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS beauftragt, dazu bis Ende März eine Vernehmlassungsvorlage auszuarbeiten.
Revision des Nachrichtendienstgesetzes: Bundesrat stärkt Früherkennung und Abwehr von Bedrohungen
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. Januar 2026 die Botschaft zum Grundpaket der Revision des Nachrichtendienstgesetzes (NDG) verabschiedet und ans Parlament überwiesen. Damit verbessert der Bundesrat insbesondere die Früherkennung und Abwehr von Bedrohungen durch Terrorismus, gewalttätigen Extremismus, Spionage und Cyberangriffe. Gleichzeitig stärkt die Revision die unabhängige Aufsicht über den Nachrichtendienst des Bundes (NDB).
Ernennungen und Mutationen von Höheren Stabsoffizieren der Armee
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. Januar 2026 folgende Ernennungen und Mutationen von Höheren Stabsoffizieren beschlossen.
G7-Gipfel in Evian: Assistenzdienst der Armee und eingeschränkte Luftraumnutzung
Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 28. Januar 2026 einen Assistenzdiensteinsatz der Armee zur Unterstützung der zivilen Behörden bei der Gewährleistung der Sicherheit während des G7-Gipfels in Évian-les-Bains (Frankreich) vom 15. bis zum 17. Juni 2026 gutgeheissen. Dieser subsidiäre Einsatz ergänzt die von den zivilen Behörden vorgesehenen Sicherheitsmassnahmen. Die Bundesversammlung befindet in ihrer nächsten Session, im März 2026, über den Einsatz.
armasuisse saniert Schiessplatz Langnau bei Reiden im Auftrag der Armee
In den kommenden Jahren saniert armasuisse im Auftrag der Armee den Schiessplatz Langnau bei Reiden. Die Sanierung beinhaltet Baumassnahmen, welche die Schiesslärmbelastung in der Umgebung senken. Mit dem Bauvorhaben einher gehen eine Altlastensanierung und auch eine Renaturierung des Weierbachs. Am 26. Januar 2026 informierten armasuisse sowie die Armee die Bevölkerung und Medien über die geplante Sanierung.
Armee zieht positive Bilanz nach WEF-Einsatz
Der Sicherungseinsatz der Armee zugunsten des Kantons Graubünden und das WEF-Jahrestreffen 2026 ist erfolgreich verlaufen. Täglich erfüllten rund 4700 Soldatinnen und Soldaten die Aufträge der Armee. Im geschützten Luftraum über Davos kam es zu zwei leichten Regelverletzungen.
Gemeinsame Trainings der Armee mit Frankreich für 2026
2026 trainieren Schweizer und französische Verbände der Truppengattungen Infanterie, Genie, Panzer und Artillerie gemeinsam. Diese Aktivitäten finden im Rahmen der bilateralen Zusammenarbeit der Schweizer Armee mit Frankreich statt. Sie ermöglichen es, die Interoperabilität zwischen den beiden Armeen zu vertiefen und die Verteidigungsfähigkeit zu stärken.
Brandkatastrophe Crans-Montana: Schweizer Fachteams unter Koordination des BABS besuchen Patientinnen und Patienten aus der Schweiz in ausländischen Verbrennungszentren
Die Schweiz hat zwei Swiss Contact Teams (SCTs) aufgebaut und entsendet sie in die europäischen Verbrennungszentren, die nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana in der Schweiz wohnhafte Patientinnen und Patienten behandeln. Dank internationaler Unterstützung konnten die Schwerverletzten die bestmögliche medizinische Versorgung in einer spezialisierten Klinik erhalten.
Der Chef der Armee nimmt an einem Empfang der NATO-Armeechefs in Brüssel teil
Am 21. Januar 2026 nimmt der Chef der Armee, Korpskommandant Bänz Roos, auf Einladung des Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses, Admiral Giuseppe Cavo Dragone, an einem Empfang der NATO-Armeechefs teil. Der Anlass in Brüssel ermöglicht dem neuen Chef der Armee einen ersten Austausch mit seinen europäischen Amtskollegen. Gesprächsthemen werden die Stärkung der Interoperabilität sowie die Möglichkeiten der Ausbildungskooperation sein.
Das BACS und der SIA rücken Cybersicherheit an der Swissbau 2026 in den Fokus
An der Messe für Bau- und Immobilienwirtschaft Swissbau 2026 in Basel vom 20. bis 23. Januar 2026 setzen das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) einen Schwerpunkt auf Cyberrisiken in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Bei verschiedenen Veranstaltungen werden die zunehmende Bedrohungslage durch Cyberangriffe aufgezeigt und den Unternehmen konkrete Handlungsempfehlungen für die Cybersicherheit entlang der Lieferkette abgegeben.
Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Funk- und Kabelaufklärung: Anforderungen werden umgesetzt
Das Bundesverwaltungsgericht hat in seinem Urteil vom 19. November 2025 Anpassungen an der gesetzlichen Regelung der Funk- und Kabelaufklärung verlangt. Der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) hat entschieden, das Urteil nicht weiterzuziehen und die Anforderungen im Nachrichtendienstgesetz (NDG) umzusetzen. Die Umsetzung erfolgt voraussichtlich in einem eigenen Revisionspaket, um angesichts der verschärften Bedrohungslage die laufenden Arbeiten nicht zu verzögern.
Schweiz führte mit NATO-Partnern einen Forschungsworkshop zu Täuschtechnologien durch
Am 14. und 15. Januar 2026 führte das Bundesamt für Rüstung armasuisse gemeinsam mit der NATO Science and Technology Organisation (STO) einen Workshop zu Technologien über militärische Täuschung durch. Über 90 nationale und internationale Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Industrie und Verteidigung diskutierten über den aktuellen technologischen Stand sowie zukünftige Herausforderungen.
Das Programm der Mitglieder des Bundesrates am WEF-Jahrestreffen 2026
Nächste Woche findet in Davos das 56. Jahrestreffen des World Economic Forum (WEF) statt. Vier Mitglieder des Bundesrates nehmen daran teil. Bundespräsident Guy Parmelin eröffnet den Anlass am Dienstag, 20. Januar 2026, gemeinsam mit den beiden interimistischen Co-Vorsitzenden des Stiftungsrats, André Hoffmann und Larry Fink, sowie dem WEF-Präsidenten und CEO Børge Brende.
Rüstungschef führt bilaterale Gespräche mit dänischem Amtskollegen in Kopenhagen
Der Rüstungschef, Urs Loher, trifft sich vom 15. bis 16. Januar 2026 mit dem dänischen Rüstungsdirektor, Lieutnant-General Kim J. Jørgensen, für bilaterale Gespräche in Kopenhagen, Dänemark. Im Zentrum steht der Austausch zu aktuellen sicherheits- und rüstungspolitischen Themen sowie Kooperationsmöglichkeiten im Rüstungsbereich. Zudem findet die Unterzeichnung der bilateralen Vereinbarung über die gegenseitige Anerkennung von amtlichen Güteprüfungen zwischen der Schweiz und Dänemark statt.
Cyberresilienz im globalen Dialog: Das BACS am WEF 2026
Durch die Teilnahme von Florian Schütz am World Economic Forum (WEF) 2026 nutzt das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) die internationale Plattform, um den Dialog mit Politik, Wirtschaft und Fachkreisen zu zentralen Fragen der Cybersicherheit zu vertiefen. Dazu führt das BACS während des WEF eine Fachveranstaltung zum Thema der geopolitischen Entwicklung, den Führungsrollen bei Schlüsseltechnologien und der digitalen Souveränität durch. Wie bereits in den Vorjahren unterstützt das BACS zudem die Organisation des WEF beim Schutz des Cyberraums.
Neuer Kommandant Lehrverband Infanterie
Oberst i Gst Marc Schibli, zurzeit Chef Operationsgruppe A im Kommando Operationen, wird per 1. Februar 2026 neuer Kommandant Lehrverband Infanterie und zum Brigadier befördert. Er übernimmt diese Funktion von Brigadier Peter Baumgartner, der vorzeitig in den Ruhestand tritt. Der Bundesrat hat diese Ernennung an seiner Sitzung vom 14. Januar 2026 beschlossen.
Bundesrat unterstützt Olympische Winterspiele 2038 in der Schweiz
Der Bundesrat steht Olympischen und Paralympischen Winterspielen 2038 in der Schweiz positiv gegenüber und sieht die grossen Chancen, die ein solcher internationaler Grossanlass für Sport und Gesellschaft bietet. An seiner Sitzung vom 14. Januar 2026 hat der Bundesrat die Eckwerte für die Unterstützung des Sport-Grossanlasses in die Vernehmlassung geschickt. Der Grundsatz- und Planungsbeschluss sieht einen Bundesbeitrag von maximal 200 Millionen Franken vor, dies ohne Haftung für Defizite.
Publikationshinweis: Anpassung der Frist für das Vernehmlassungsverfahren zur Anpassung der Rechtsform RUAG MRO Holding AG auf den 21. April 2026
Der Versand der offiziellen Vernehmlassungseinladungen für die am 26. November 2025 eröffnete Vernehmlassung (betrifft Medienmitteilung «Neue Rechtsform für RUAG MRO: Vernehmlassung zu Überführung in spezialgesetzliche Aktiengesellschaft» vom 26. November 2025) ist noch ausstehend. Daher hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 14. Januar 2026 die Vernehmlassungsfrist angepasst. Die Vernehmlassung dauert bis am 21. April 2026.
Nutzung von Synergien: Gruppe Verteidigung übernimmt Projektleitung für das Mobile Sicherheitskommunikationssystem
Das Mobile Sicherheitskommunikationssystem (MSK) löst bis 2035 das bestehende Polycom-Netz ab und bildet das Rückgrat der sicheren Kommunikation für Bund, Kantone und Betreiber kritischer Infrastrukturen. Um Synergien mit dem Projekt Telekommunikation der Armee besser zu nutzen, hat der Chef VBS, Bundesrat Martin Pfister, die Projektverantwortung neu dem Kommando Cyber der Gruppe Verteidigung zugewiesen. Bislang wurde das Vorhaben vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS geleitet.
Aktuelle Zahlen zu den Offset-Geschäften per Ende 2025
Das Offset-Register umfasst aktuell achtzehn Beschaffungsprojekte mit Offset-Verpflichtungen in der Höhe von 5,42 Milliarden Schweizer Franken, die von ausländischen Lieferanten mit Schweizer Unternehmen und Forschungseinrichtungen abgewickelt werden müssen. Davon sind per Ende 2025 Offset-Geschäfte in der Höhe von rund 2,85 Milliarden Schweizer Franken durchgeführt worden.
World Economic Forum 2026: Armee zum Konferenzschutz im Einsatz
Die Schweizer Armee unterstützt den Kanton Graubünden bei den Sicherheitsmassnahmen für das Jahrestreffen des World Economic Forum (WEF) 2026 in Davos. Heute Montag rückt das Gros der Truppe zum Assistenzdienst ein.
